Startseite » Festivals » In Bad Arolsen knallt’s

Arolser Barock-Festspiele 2026

In Bad Arolsen knallt’s

Die Arolser Barock-Festspiele feiern einen runden Geburtstag und lassen nicht nur die Korken knallen.

vonSusanne Bánhidai,

Zum 40. Jubiläum gönnt man sich etwas in Bad Arolsen, dem Ort, der sich jeden Mai in einen Hotspot für Originalklang verwandelt. Unter dem Motto „Zyklen“ haben große dramaturgische Bögen und außergewöhnliche Konzerte Platz im Programm. Ein Geheimtipp des Festivals, das wie immer von Dorothee Oberlinger fachkundig kuratiert wurde, ist das Konzert mit dem Ensemble Interchange. Die Newcomer der Alten-Musik-Szene verleihen dem Motto ihre ganz eigene Note. Ihre Matinee im Christian Daniel Rauch-Museum haben sie „Composing the Universe” genannt, denn sie bringen spirituelle Kompositionen zum Klingen, die sich von der mittelalterlicher Mystik Hildegard von Bingens über barocke Formen bis zur modernen Klangsprache Stockhausens erstrecken.

Anzeige

Ein Feuerwerk zum Abschluss 

Vor allem das Eröffnungs- und Abschlusskonzert lassen es zum Jubiläum ordentlich krachen – im wahrsten Sinne des Wortes. Das Freiburger Barockorchester unter Dorothee Oberlinger eröffnet mit Jean-Féry Rebels Suite „Les Élémens“ – eine Art komponierter Urknall als Symbol für das Chaos, das am Anfang steht, bevor sich die Elemente formen und das Leben beginnt. Im Anschluss an das Abschlusskonzert mit dem katalanischen Countertenor Xavier Sabata lässt das Jubiläumsfeuerwerk den Hof des Residenzschlosses erstrahlen.

Anzeige

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Puccinis Oper mit einem neuen Vorspiel am Theater Winterthur

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Ein Abend mit Witz, Elan und grosser Spielfreude. Das Internationale Opernstudio des Opernhaus Zürich und das Musikkollegium Winterthur erweitern Puccinis Oper am Theater Winterthur um eine Vorgeschichte: Zu Musik von Puccini, Strauss, Lehár, Kálmán und Verdi erlebt das Publikum eine rauschende Ballnacht mit dem verschwenderischen Buoso Donati – bevor es dann im zweiten Teil am Totenbett so richtig turbulent wird …

Festivalfenster

Ausblick auf die spannendsten Festivals

Anzeige
Anzeige

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

Anzeige