Über den gesamten Monat zeigen die Maifestspiele Wiesbaden, was das Hessische Staatstheater zwischen Oper, Schauspiel, Tanz und Konzert zu bieten hat – und laden dafür immer wieder hochkarätige Stars verschiedenster Genres ein. In diesem Jahr begrüßt die Kurstadt mit Startenor Plácido Domingo große Gesangskunst, mit Bjarne Mädel zugleich aber auch eine herausragende Schauspielpersönlichkeit.
Im Zentrum steht allerdings die Oper. Richard Wagners die Grenzen der Tonalität ausreizendes Musikdrama „Tristan und Isolde“ eröffnet die Maifestspiele Wiesbaden am 1. Mai in der erfolgreich rezipierten, modernen und hochverdichteten Inszenierung aus der Opéra Nancy – mit dem aufstrebenden Tenor Ric Furman als Tristan. Galavorstellungen beliebter Klassiker mit Victoria Karkacheva (Titelrolle in „Carmen“) und Rachel Willis-Sørensen (Hauptrolle in „La traviata“) bereichern das Festivalprogramm mit Feuerwerksmomenten.
Klassisches und Modernes
Schließlich vervollständigt eine Koproduktion mit der Münchener Biennale das Angebot um moderne Sichtweisen: „Isithunzi“ – Zulu für Würde und zugleich Geist von Tod und Erneuerung – erzählt von der inneren Verbindung des Menschen zu seinen Ahnen und einer alles durchdringenden Lebensenergie. In ihrem ersten Musiktheaterwerk verbindet die südafrikanische Komponistin Monthati Masebe westliche Instrumente mit afrikanischen Spieltechniken und begleitet drei Figuren auf der Suche nach ihrem inneren Selbst.






