Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
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Rezension Matthias Goerne – Schostakowitsch: Michelangelo-Suite
Facetten der Trauer
Bariton Matthias Goerne erweist sich als Idealbesetzung für Dmitri Schostakowitschs dunkle Lieder nach Texten von Michelangelo.
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Rezension Tamara Stefanovich – Organised Delirium
Inspiriert
Mit Querverweisen auf andere Komponisten vermag es Tamara Stefanovich, die Ohren für Pierre Boulez‘ zweite Klaviersonate zu öffnen.
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Buchrezension – Gabriel Yoran: Schleichwege zur Klassik
Heavy Metal mit Hindemith
Gabriel Yoran offeriert in „Schleichwege zur Klassik“ ungewöhnliche Zugänge zur klassischen Musik.
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Rezension Liya Petrova – Korngold: Violinkonzert
Mitreißend und frisch
Korngolds Violinkonzert gerät mit Liya Petrova und dem Royal Philharmonic Orchestra zum kitschfreien Genuss.
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CD-Rezension Matthias Stanze
Revolutionsarm
Positive Klangqualität bei durchschnittlichem Gesamtbild: Matthias Stanze reanimiert Louis Spohrs letztes Oratorium Der Fall Babylons
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CD-Rezension Riccardo Chailly
Halber Zunder
Kein revolutionärer Zauber: Riccardo Chailly verzichtet bei Mendelssohn auf das letzte Risiko
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CD-Rezension Sakari Oramo
Galaktische Innenwelt
Der größte lebende Sinfoniker untermauert noch einmal seinen Rang: Per Nørgårds Sinfonien Nr. 1 & 8
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CD-Rezension Marina Comparato
Gut gemeint
Pauline Viardot war nicht nur eine berühmte Sängerin der Romantik, sie hat auch komponiert – leider macht diese CD nicht ganz glücklich
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CD-Rezension Anna Netrebko
Schiller-Reduktion
Kann nicht ganz überzeugen: Verdis Schiller-Adaption Giovanna d`Arco aus Salzburg mit Anna Netrebko und Plácido Domingo
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CD-Rezension Domenico Monaco
Ohne Zungenschnalzen
Das Salongenie in studiengerechter Darstellung: Domenico Monaco und Michele Solimando spielen Moritz Moszkowski
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CD-Rezension Alexander Markovich
Hymnische Müdigkeit
Engagierte Reha-Maßnahme für einen, der nicht zu retten ist: Alexander Markovich spielt die Klavierkonzerte von Scharwenka
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CD-Rezension Frieder Bernius
Chor-Reduktion
Auf gewohnt hohem Niveau: Frieder Bernius lotet Schuberts Lazarus behutsam aus
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CD-Rezension Peter Ruzicka
Bartóks Bruder
Wichtiger als sämtliche Mahler-Remakes der letzten Jahrzehnte: Peter Ruzicka mit George Enescus Fünfter von 1941
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CD-Rezension Bryan Gilliam
Bürgerlicher Magier der Moderne
Spannende und gewinnbringende Lektüre: Bryan Gilliams einfühlsame Biographie des Jubilars Richard Strauss
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CD-Rezension Christian Thielemann
Brutal mit Augenzwinkern
Thielemanns Elektra als klingender Wunderkasten mit Herlitzius, Schwanewilms, Meier, van Aken und Pape
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CD-Rezension Daniel Behle
Lyrik und Attacke
Emphatisch und geschmackvoll: Daniel Behle erobert Brahms` Schöne Magelone
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CD-Rezension Santiago Lascurain
Perfekte Sommermusik
Die perfekte CD für den Sommer: Santiago Lascurain spielt charmante Gitarrenmusik des 20. Jahrhunderts
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CD-Rezension Christian Gerhaher
Das Hohelied der Natürlichkeit
Christian Gerhaher und Gerold Huber poetisieren Lieder von Franz Schubert unter dem Titel Nachtviolen
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CD-Rezension Michael Tilson Thomas
Frisch wie am ersten Tag
Absolutes Musical-Glück: Bei dieser West Side Story springt der Funke über
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CD-Rezension Hans-Eberhard Roß
Leichtigkeit statt volle Dröhnung
Konsequent gegen die französische Tradition gebürstet: Die Orgelsinfonien Nr. 5 & 6 von Louis Vierne
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CD-Rezension Pervez Mody
Feinnervig und subtil
Hier ist ein Künstler am Werk, der sein Gefühl mit Verstand zu zügeln weiß: Pervez Mody spielt Skrjabin
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CD-Rezension Werner Ehrhardt
Grandios wie Händel, subtil wie Mozart
Kostbares Geschenk zum 300. Geburtstag – und Korrektur landläufiger Vorurteile über den frühen Gluck
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CD-Rezension Cameron Carpenter
Eine Frage des Geschmacks
Cameron Carpenter an seiner Touring Organ: Kluge musikalische Auswahl – der Klang eine Frage des Geschmacks
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CD-Rezension Evgenia Shevelyova
Ins Herz getroffen
Die russische Sopranistin Evgenia Shevelyova mit betörenden Liedern aus der Epoche vor Glinka
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Interview Jonas Kaufmann„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.



