Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
-
Buchrezension – Herbert Haffner: Wen die Götter lieben
„Supernovae“ der Klassik
Herbert Haffner porträtiert in „Wen die Götter lieben“ allzu früh verstummte Künstler.
-
Rezension Dylan Corlay – Hahn: Le Dieu bleu
Zauberhaft schillernd
Reynaldo Hahns lange Zeit vergessene Ballettmusik „Le Dieu bleu“ wird von Dylan Corlay und den Frivolités Parisiennes zum Leben erweckt.
-
Rezension Alexandre Tharaud – Concertos
Ergänzendes Miteinander
Alexandre Tharaud präsentiert drei für ihn geschriebene Klavierkonzerte. Das Spektrum reicht dabei von Postminimalismus bis Polytonalität.
-
Rezension Thomas Adès – Orchestersuiten
Mitreißende Klanggemälde
Die Wucht von Thomas Adès‘ Musiktheater vermittelt sich auch in den Orchestersuiten, wie das London Philharmonic Orchestra zeigt.
-
Rezension Fazıl Say – Beethoven: Klaviersonaten
Unerwartete Akzente
Bei Fazıl Says spannender Interpretation der Beethoven-Sonaten hört man weit geführte Linien, Dissonanzen und bohrende Begleitstimmen.
-
Rezension So Jin Kim – Mozart: Violinkonzerte
Spielwitz und Emotion
So Jin Kim und das Kurpfälzische Kammerorchester ziehen bei Mozarts Violinkonzerten an einem Strang – voller Spielfreude und gleichzeitig mit größter Sorgfalt.
-
Rezension Mariss Jansons – Schtschedrin & Respighi
Effektvolles Paradestück
Mariss Jansons zelebrierte die „Carmen-Suite“ mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zum 85. Geburtstag des Komponisten Rodion Schtschedrin.
-
Rezension Neujahrskonzert 2020
Breites Spektrum
Erstmals hat Andris Nelsons das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker geleitet. Das Ergebnis: Viel Gefühl und gelungene Überraschungen.
-
Rezension Martina Filjak – Light & Darkness
Den Himmel im Visier
Martina Filjak interpretiert Liszt und bringt seine vielschichtigen Werke gebührend zur Geltung. Von dieser Pianistin wird man noch hören.
-
Rezension Valentina Nafornița – Romance
Mutiger Schritt
Mit ihrem berührend weichen und dabei dunklen, fast melancholischen Timbre überzeugt Valentina Nafornița vor allem mit Mozart.
-
Rezension Ivor Bolton – Luciano Berio: Transformation
In neuem Licht
Luciano Berio gilt als Meister in der Disziplin der musikalischen Anverwandlung und rückt unterschiedliche Musikstücke in ein neues Licht.
-
Rezension Suren Bagratuni & George Vatchnadze
Miniaturen
Kanchelis „33 Miniatures“ ist Musik bar jeder Originalität, die permanent die Kitschgrenze überschreitet. Im Gegensatz dazu das Werk von Tsintsadze.
-
Rezension ATOS Trio – Beethoven: Klaviertrios Vol. 1 & 2
Empfindsamer Beethoven
Das ATOS Trio präsentiert keinen überrumpelnd-überwältigenden Beethoven, sondern eher einen empfindsam mit eleganten Linien.
-
Rezension Johanna Rose – Histoires d’un Ange
Nebenbei Virtuosität
Marin Marais und anderes erlesenes Barockkonfekt für Viola da Gamba und Cembalo kredenzen Johanna Rose und ihre Begleiter. Ein Ohrenschmaus.
-
Rezension Tyler Hay – Kalkbrenner: 25 Grandes Études
Stellenweise statisch
Das Füllhorn an Farben, das in dieser Sammlung von Friedrich Wilhelm Kalkrenner schlummert, bleibt zu Teilen unentdeckt.
-
Rezension Twilight People
Traumschöne Gesänge
Fein abgestimmt, intelligent kuratiert: Tamar Halperin und Andreas Scholl bieten stimmungsvolle Entdeckungen aus der Moderne und bei Zeitgenossen.
-
Rezension Bernardi: Missa pro defunctis sex vocum
Mildes Klangambiente
Der Komponist Stefano Bernardi wirkte vor seinem Amtsantritt als Hofkapellmeister wenige Monate vor Einweihung des Salzburger Doms in Verona und Rom.
-
Rezension Monica Gutman – Schulhoff
Spannungsfeld Schulhoff
Für die fabelhafte Pianistin Monica Gutman ist Schulhoffs Musik merklich ein Herzensanliegen und somit eine echte Entdeckung.
-
Rezension RIAS Kammerchor – Haydn: Missa Cellensis
Haydn auf Wallfahrt
Sein Multitalent hat Joseph Haydn am Anfang seiner Karriere in der „Missa Cellensis“ unter Beweis gestellt.
-
Rezension Peter Eötvös – Tri sestry
Universelle Vehemenz
Tschechows „Drei Schwestern“ besetzt mit drei Countertenören? Das ist eine der individuellen Lesarten in Peter Eötvös‘ Oper „Tri sestry“.
-
Rezension Chloë Hanslip & Danny Driver – Beethoven
Singend und forsch
Die zehn Beethoven-Sonaten gelingen auf einem ausgeglichenen Level, da gibt es keine Ausreißer, weder nach oben noch nach unten.
-
Rezension Mirga Gražinytė-Tyla – Werke von Raminta Serksnyte
Litauische Frauenpower
Eine echte Entdeckung, mit Inbrunst und Feuer interpretiert, im Fall der beiden Orchesterwerke mit Mirga Gražinytė-Tyla, die zurzeit für Furore sorgt.
-
Rezension Alexandre Tharaud – Versailles
Verschenktes Potenzial
Alexander Tharaud gestaltet einige Stücke wie Liebeserklärungen, bei denen er mit nachdrücklicher Gestik umso sicherer an das beglückende Ziel zu gelangen glaubt.
-
Rezension René Jacobs – Beethoven: Leonore
Sturm und Drang
René Jacobs und das Freiburger Barockorchester präsentieren ein dezidiertes Plädoyer für die Frühfassung der „Fidelio“-Urfassung „Leonore“.
-
Interview Ksenija Sidorova„Das Akkordeon hat sich in der Klassik etabliert“
Ksenija Sidorova über das Akkordeon als „Instrument des Jahres“, die Vielfalt des Repertoires und wieso es sich bestens für Anfänger eignet.
Termine für die Festtage


