Alexander von Zemlinsky

Alexander von Zemlinsky (* 14. Oktober 1871 in Wien; † 15. März 1942 in Larchmont) wurde in seinem Schaffen stark von Brahms und Wagner sowie von seinen Zeitgenossen Gustav Mahler und Arnold Schönberg beeinflusst. Schönberg war nicht nur sein ehemaliger Kompositionsschüler und enger Freund, er wurde nach der Heirat mit Zemlinskys Schwester auch dessen Schwager.
Neben Orchesterstücken und einer Reihe von Liedern sowie Chor- und Kammermusik komponierte Alexander von Zemlinsky hauptsächlich Bühnenwerke wie die Opern „Sarema“, „Eine florentinische Tragödie“ oder „Der Zwerg“. Zu letzterer wurde er von Alma Schindler inspiriert, der späteren Frau Mahlers, zu der er eine innige Liebe hegte.
Obwohl Zemlinsky in seinen Kompositionen danach strebte, seine Musik bis an die äußersten Grenzen tonaler Harmonik voranzutreiben, blieb er immer innerhalb selbiger und verweigerte den Schritt zur Atonalität. Letztlich führte das zum Bruch mit Schönberg, der sich immer mehr der Zwölftontechnik zuwandte, und dazu, dass er als „Spätromantiker“ abgetan wurde und dadurch nicht aus dem Schatten seiner Zeitgenossen treten konnte. Nach seinem Tod geriet er immer mehr in Vergessenheit. Alexander von Zemlinskys Werke wurden erst in den 1970er-Jahren wiederentdeckt.

    Freitag, 15.11.2019 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt

    Sava Stoianov, Ensemble Modern, Stefan Asbury

    Schönberg: Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene op. 34 (Bearbeitung für Ensemble) & Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur op. 9, Schreker: Der Wind für Violine, Klarinette, Horn, Violoncello und Klavier, Schiphorst: The Fall of the House of Usher für Solotrompete und Ensemble, Berg: Ostinato aus „Lulu“ (Bearbeitung für Ensemble), Zemlinsky: Zwei Fragmente für Klarinettenquartett

    Freitag, 15.11.2019 20:00 Uhr Staatstheater Mainz

    Brett Carter, Staatsorchester Mainz, Peter Hirsch

    Boulanger: D’un Soir triste, Ravel: Ma mère l’Oye, Zemlinsky: Lyrische Sinfonie op. 18

    Samstag, 16.11.2019 20:00 Uhr Staatstheater Mainz

    Brett Carter, Staatsorchester Mainz, Peter Hirsch

    Boulanger: D’un Soir triste, Ravel: Ma mère l’Oye, Zemlinsky: Lyrische Sinfonie op. 18

    Sonntag, 17.11.2019 19:00 Uhr Liederhalle Stuttgart

    Judith Gauthier, Christian Georg, Hans Christoph Begemann, KonzertChor Stuttgart, …

    Elgar: From the Bavarian Highlands op. 27, Zemlinsky: Frühlingsbegräbnis, Mendelssohn: Die erste Walpurgisnacht op. 60

    Sonntag, 24.11.2019 17:00 Uhr Staatsoper Hannover

    Klangrausch

    Katherine Broderick (Sopran), Michael Kupfer-Radecky (Bariton), Niedersächsisches Staatsorchester Hannover, Jordan de Souza (Leitung)

    Montag, 25.11.2019 19:30 Uhr Staatsoper Hannover

    Klangrausch

    Katherine Broderick (Sopran), Michael Kupfer-Radecky (Bariton), Niedersächsisches Staatsorchester Hannover, Jordan de Souza (Leitung)

    Mittwoch, 22.01.2020 20:00 Uhr Das Zentrum Bayreuth

    Feininger Trio

    Korngold: Klaviertrio d-Moll op. 1, Zemlinsky: Klaviertrio d-Moll op. 3, Brahms: Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87

    Sonntag, 15.03.2020 11:00 Uhr Kieler Schloss Kiel

    Frank Peter Zimmermann, Philharmonisches Orchester Kiel, Benjamin Reiners

    J. S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“, Zemlinsky: Die Seejungfrau

    Sonntag, 15.03.2020 19:30 Uhr Weimarhalle Weimar

    Iris Vermillion, Ernst Senff Chor Berlin, Staatskapelle Weimar, Do minik Beykirch

    Zemlinsky: Vorspiel zu „Es war einmal“, Humperdinck: Suite aus „Dornröschen“, Mahler: Das Klagende Lied

    Montag, 16.03.2020 19:30 Uhr Weimarhalle Weimar

    Iris Vermillion, Ernst Senff Chor Berlin, Staatskapelle Weimar, Do minik Beykirch

    Zemlinsky: Vorspiel zu „Es war einmal“, Humperdinck: Suite aus „Dornröschen“, Mahler: Das Klagende Lied

    Opern-Kritik: Deutsche Oper Berlin – Der Zwerg

    Schönste Scheußlichkeit

    (Berlin, 24.3.2019) Das baldige Bayreuther Regie-Duo Tobias Kratzer und Rainer… weiter

    CD-Rezension Bertrand de Billy dirigiert Zemlinsky

    Gebremste Kraft

    Die Schärfen und Pointen der flirrenden, blitzenden, nuancenreichen Partitur Zemlinskys… weiter

    Opern-Kritik: Opéra de Lyon – Der Kreidekreis

    „Me too“ auf der Opernbühne

    (Lyon, 20.1.2018) Im „Opernhaus des Jahres“ wird bewiesen: Der sexuelle… weiter