Edvard Grieg

Edvard Grieg

Edvard Grieg (* 15. Juni 1843 in Bergen; † 4. September 1907 ebenda) setze sich zeitlebens für eine norwegische Musiktradition ein und war in seinen Kompositionen stets darum bemüht, eine norwegischen Nationalkultur herzustellen. Dafür bezog er viele Elemente der Volksmusik in seine Werke ein und holte sich Inspiration aus der Sagenwelt, ähnlich wie sein tschechischer Zeitgenosse Antonín Dvořák oder Pjotr Tschaikowsky in Russland.
Nach seinem Studium in Leipzig kehrte Edvard Grieg in seine Heimat zurück und gründete 1865 mit Rikard Nordraak, dem Komponisten der norwegischen Nationalhymne, die Euterpe-Gesellschaft, die neue skandinavischer Musik förderte.
Bereits zwei Jahre später wurde sein erstes der zehn Hefte „Lyrische Stücke“ für Klavier veröffentlicht, in denen die Einflüsse aus der Volksmusik deutlich herauszuhören sind. 1870 reiste Edvard Grieg nach Italien, wo er Franz Liszt kennenlernte. Liszt, der große Bewunderung für Griegs Kompositionen hegte, förderte dessen Erfolg außerhalb Norwegens. Vier Jahre später beauftragte ihn der Lyriker Hendrik Ibsen sein Theaterstück „Peer Gynt“ zu vertonen. Bis heute ist das Edvard Griegs bekannteste Komposition. Insbesondere die „Morgenstimmung“, der erste Satz der Peer-Gynt-Suite Nr. 1, ist nicht nur im Konzertsaal ein gern gehörtes Stück, sie wurde auch schon in zahlreichen Filmmusiken und für Werbeclips verwendet.
Donnerstag, 09.12.2021 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt

Eliot Quartett

Mozart: Streichquartett D-Dur KV 575, Szymanowski: Streichquartett Nr. 2 op. 56, Grieg: Streichquartett g-Moll op. 27

Sonntag, 12.12.2021 11:00 Uhr Die Glocke Bremen

Karen Vourc’h, Solveig Aase, Emil Borgeest, Martin Baum, Bremer Philharmoniker, …

Sibelius: Luonnotar op. 70, Grieg: Schauspielmusik zu „Peer Gynt“ op. 23

Montag, 13.12.2021 19:30 Uhr Die Glocke Bremen

Karen Vourc’h, Solveig Aase, Emil Borgeest, Martin Baum, Bremer Philharmoniker, …

Sibelius: Luonnotar op. 70, Grieg: Schauspielmusik zu „Peer Gynt“ op. 23

Dienstag, 14.12.2021 19:30 Uhr Die Glocke Bremen

Karen Vourc’h, Solveig Aase, Emil Borgeest, Martin Baum, Bremer Philharmoniker, …

Sibelius: Luonnotar op. 70, Grieg: Schauspielmusik zu „Peer Gynt“ op. 23

Samstag, 25.12.2021 18:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

Adrian Iliescu, Symphoniker Hamburg

Kreisler: Violinkonzert C-Dur „Im Stil von Vivaldi“, Grieg: Aus Holbergs Zeit, Mozart: Sinfonie C-Dur KV 551 „Jupiter“

Freitag, 31.12.2021 22:30 Uhr Lutherkirche Bonn

Silvesterkonzert

Bon(n) Divertimento, Marc Jaquet (Leitung)

Sonntag, 02.01.2022 16:00 Uhr Schloss Köpenick Berlin

Romantische Violine

Marianne Böttcher (Violine), Yuko Tomeda (Klavier)

Mittwoch, 12.01.2022 20:30 Uhr Sendesaal Bremen

Sofja Gülbadamova

Brahms: Intermezzi op.117, op. 118 & op. 116 (Auszüge), Zemlinsky: Fantasien über Gedichte von Richard Dehmel op. 9, Grieg: Sechs Liedtranskriptionen op. 52 (Auszüge), Dohnányi: Drei Stücke op. 23 (Auszüge), J. Strauss/Dohnányi: Schatzwalzer

Freitag, 14.01.2022 20:00 Uhr Fruchthalle Kaiserslautern

Elisabeth Leonskaja, Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen

Sibelius: Die Okeaniden op. 73, Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16, Grieg: Peer Gynt-Suiten Nr. 1 op. 46 & Nr. 2 op. 55

Samstag, 15.01.2022 19:00 Uhr Franziskaner Konzerthaus Villingen-Schwenningen

Bomsori Kim, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Zohar Lerner

Mendelssohn: Violinkonzert d-Moll, Grieg: Aus Holbergs Zeit G-Dur op. 40, Elgar: Streicherserenade op. 20, Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

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