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Konzertwoche „Armenian Soul“ in Frankfurt

Armeniens musikalisches Feuer

Das hr-Sinfonieorchester und sein Chefdirigent Alain Altinoglu erweitern mit ihrer Konzertwoche „Armenian Soul“ musikalische Horizonte.

vonJan-Hendrik Maier,

Bei der Frage nach armenischer Musik dürften die meisten Konzertbesucher das Rasseln von Aram Chatschaturjans „Säbeltanz“ aus dem Ballett „Gayaneh“ im Ohr haben. Dabei sei dieser eher von sowjetischer als von armenischer Volksmusik geprägt, sagt Alain Altinoglu. Gemeinsam mit Geiger Sergey Khachatryan, Pianistin Lusine Khachatryan und dem hr-Sinfonieorchester spürt der Armenier Altinoglu der musikalischen Seele seiner Heimat nach. Chatschaturjan ist in der Konzertwoche „Armenian Soul“ prominent mit seinem einst für David Oistrach geschriebenen Violinkonzert vertreten, in dem Hochvirtuoses kunstvoll mit Elementen armenischer Folklore verquickt ist. Eine Herzensangelegenheit für Altinoglu ist gleichwohl die Kammermusik des Ethnologen, Pädagogen, Priesters und Chorleiters Komitas Vardapet. Ähnlich wie Béla Bartók hatte dieser es sich zur Aufgabe gemacht, über Jahrhunderte hinweg mündlich überlieferte Melodien und Musikstücke für die Nachwelt zu transkribieren. Weitere Facetten der „armenischen Seele“ zeigen sich im Klaviertrio von Arno Babadjanian und Eduard Mirsojans „Perpetuum mobile“.

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