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Grigory Sokolov

Grigory Sokolov

Grigory Sokolov ist einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart – perfektionistisch und kompromisslos was sein Klavierspiel betrifft. Die Öffentlichkeit meidet der 1950 in Leningrad geborene Grigory Sokolov jedoch, er gibt keine Interviews, nur die Musik steht für ihn im Vordergrund. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt und wurde 1966, als er den 3. Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb gewann und von Pianisten-Legende Emil Gilels, unter Protest des Publikums, die Goldmedaille des Wettbewerbs überreicht bekam, schlagartig bekannt. Seither ist sein künstlerischer Anspruch berüchtigt. Sokolov lehnt Studioaufnahmen ab, ebenso tritt er heute nicht mehr mit Orchestern auf, da er die üblichen Probenzeiten als unangemessen empfindet. Auch was die Stimmung seiner Instrumente anbelangt, überlässt er nichts dem Zufall und lässt noch wenige Minuten vor Konzertbeginn nachstimmen. 2015 erhielt er für einen Live-Mittschnitt aus dem Sommer 2008 den ECHO Klassik in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres“. Er ist bekannt für seine teilweise unkonventionellen Konzertprogramme, von denen er abzuweichen ablehnt. Grigori Sokolow lebt in Verona und Sankt Petersburg.
Dienstag, 07.03.2023 20:00 Uhr Liederhalle Stuttgart
Freitag, 28.04.2023 19:30 Uhr Laeiszhalle Hamburg
Sonntag, 30.04.2023 19:30 Uhr NDR Landesfunkhaus Hannover
Dienstag, 02.05.2023 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt
Samstag, 13.05.2023 18:30 Uhr Tonhalle Zürich
Montag, 29.05.2023 20:00 Uhr Kölner Philharmonie
Porträt Grigory Sokolov

Authentizität des Affekts

Meisterpianist Grigory Sokolov strebt souverän nach Vollkommenheit weiter

Rezension Grigory Sokolov

Der Meister spricht

Grigory Sokolov wie er weltweit geschätzt wird: als Exeget, der sich Zeit nimmt und nie auf Rekordjagd geht und als Meister der Klangfarben. weiter

CD-Rezension Grigory Sokolov – Mozart & Rachmaninow

Orakel am Klavier

Der Solokünstler: Konzerte mit Orchester gibt Grigory Sokolov seit über zehn Jahren schon nicht mehr. Jetzt können zwei ältere Mitschnitte nachgehört werden weiter

CD-Rezension Grigory Sokolov

Klang-Schönheiten

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