Radio-Tipp 28.4.: Interpretationen im Vergleich – „Le Sacre du printemps“

Im Vergleich

Vom Skandal der Uraufführung ist schon lange nichts mehr übrig. Heute zählt Strawinskys „Le Sacre du printemps“ mit mehr als 150 Aufnahmen zu den beliebtesten Werken der Klassik.

© gemeinfrei

Igor Strawinsky

Igor Strawinsky

Der 29. Mai 1913 sollte den Parisern noch lange in Erinnerung bleiben. Die Uraufführung von Nijinskys Ballett „Le Sacre du printemps“ mit der Musik Igor Strawinskys löste an jenem Abend einen der größten Skandale der Musikgeschichte aus. Buh-Rufe ertönten aus dem Publikum, Stühle flogen auf die Bühne, und was in den nächsten Tagen in den Zeitungen geschrieben wurde, verletzte den Komponisten zutiefst.

Erst als Strawinsky die Ballettmusik in eine konzertante Aufführung umarbeitete, fand auch das Pariser Publikum immer mehr Gefallen an dessen Werk. Heute zählt es zu den populärsten Stücken überhaupt und ist nicht mehr aus dem klassischen Standardrepertoire wegzudenken. Mittlerweile existieren über 150 „Sacre“-Aufnahmen.

Von Pierre Boulez bis Teodor Currentzis

In „Interpretationen im Vergleich“ stellt BR-Klassik ältere und neuere Einspielungen von „Le Sacre du printemps“ einander gegenüber. Zu hören sind das City of Birmingham Symphony Orchestra unter Simon Rattle aus dem Jahr 1987, Pierre Boulez und das Cleveland Orchestra (1991), Gustavo Dudamel mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela (2004) sowie das Orchester MusicAeterna mit seinem Gründer Teodor Currentzis am Pult (2013).

concerti-Tipp:

Interpretationen im Vergleich: „Le Sacre du printemps“
28.04.2020, 20:05 Uhr
BR-Klassik

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