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Streaming-Tipp 21.3.: Simon Rattle dirigiert Mahler in der Elbphilharmonie

Musik für die Ewigkeit

Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks erfüllen die Elbphilharmonie mit Klangpracht von Purcell, Schumann und Mahler.

vonJan-Hendrik Maier,

Zwei Wochen vor Ostern laden Simon Rattle und die vereinten Kräfte aus Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu einer musikalischen Reflexion über Tod und Auferstehung in die Elbphilharmonie. Auf dem Programm stehen neben Gustav Mahlers zweiter Sinfonie zwei Preziosen von Henry Purcell und Robert Schumann. Den Auftakt gibt der Chor mit Purcells A-cappella-Choral „Remember Not, Lord, Our Offences“. Dessen ausgeprägte Chromatik versinnbildlicht das Bewusstsein über begangene Missetaten, zugleich kommt in der Musik die flehentliche Bitte um Vergebung zum Ausdruck.

Einstweilen angst und bang wird es hingegen dem lyrischen Ich in Schumanns „Nachtlied“ beim abendlichen Blick in die Sterne, geht von den Himmelslichtern doch auch die Idee von Tod und Ewigkeit aus. Mit diesen Themen beschäftigte sich auch Mahler in seiner klangmächtigen zweiten Sinfonie, deren Beiname „Auferstehungssinfonie“ bereits auf das erlösende und lebensbejahende Finale verweist. Die beiden Solopartien übernehmen die britische Sopranistin Louise Alder und die aus Schottland stammende Mezzosopranistin Beth Taylor.

Das Konzert ist heute Abend live ab 20 Uhr in der Mediathek der Elbphilharmonie zu sehen.

concerti-Tipp:

Purcell: Remember Not, Lord, Our Offences, Schumann: Nachtlied, Mahler: Sinfonie Nr. 2
Louise Alder (Sopran), Beth Taylor (Mezzosopran), Chor des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Simon Rattle (Leitung)
Sa. 21.3.2026, 20 Uhr
Live auf elbphilharmonie.de

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