TV-Tipp 26.9., BR Fernsehen: Hilary Hahn – Evolution of an Artist

Der Weg der Virtuosin

Einblicke in ein Künstlerleben: BR zeigt die Langzeitdokumentation „Hilary Hahn – Evolution of an Artist“.

© Dana van Leeuwen/Decca

Hilary Hahn

Hilary Hahn

Einen Monat vor ihrem 4. Geburtstag hatte Hilary Hahn ihren ersten Geigenunterricht. Mit zehn gab sie ihr erstes größeres Konzert, als Teenager nahm sie bereits ihr erstes Album auf. Wer so klein anfängt, hat das Zeug, einmal zu den ganz Großen zu gehören. Und es hat sich schon bewahrheitet: Heute hat die deutsch verwurzelte US-Amerikanerin weltweit rund 1600 Konzerte gegeben und ist eine der erfolgreichsten Violinistinnen unserer Zeit.

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Doch der Erfolg wird niemandem geschenkt, und auch Hilary Hahn musste ihn sich hart erkämpfen und sich erst zu der Person und Künstlerin entwickeln, die sie heute ist. „If you copy yourself you’ll fade!“ – Wenn du dich selbst kopierst, wirst du verblassen! So lautet das Credo der Geigerin und zeugt von ihrer Bereitschaft, immer wieder Neues zu wagen, andere Wege zu gehen und sich selbst im Zeichen der Musik immer wieder bis an die eigenen Grenzen zu bringen.

Hilary Hahn als Künstlerin und als Mensch

Seit 2003 hat der Münchner Filmemacher Benedict Mirow die heute 41-Jährige regelmäßig auf ihrem facettenreichen Weg begleitet. Über sechzehn Jahre lang konnte er Eindrücke sammeln, Augenblicke festhalten von den großen Stationen ihrer erstaunlichen Karriere, bis hin zu den ganz persönlichen und privaten Momenten. Die Langzeitdokumentation „Hilary Hahn – Evolution of an artist“, die im Mai 2020 Premiere feierte, erzählt nicht nur die Entwicklung und den Werdegang einer großen Künstlerin, sondern zeigt auch den besonderen Menschen, der dahintersteht.

concerti-Tipp:

So., 26. Septmeber 2021, 10:25 Uhr
Hilary Hahn – Evolution of an Artist (Dokumentation)
BR Fernsehen

Termine

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  • Donnerstag, 28.10.2021 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

    Hilary Hahn, Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, Robert Trevino

    Mussorgsky/Ravel: Bilder einer Ausstellung, Tschaikowsky: Francesca da Rimini e-Moll op. 32, Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47

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