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Rezension Emmanuel Pahud – Beethoven: Kammermusik für Flöte

Für echte Liebhaber

Besser als Emmanuel Pahud kann man die Flötenwerke von Beethoven kaum spielen – doch es fehlt die Herausforderung.

vonFrank Armbruster,

Für Flöte hat Beethoven wenig komponiert, das meiste davon entstand noch in seiner Bonner Zeit. Dazu zählen das harmlose Duo für zwei Flöten WoO 26, die kaum minder schlichte Serenade für Flöte, Geige und Bratsche op. 25 und eine Auftragskomposition für die Familie des Grafen von Westerholt, das Trio concertante WoO 37. Das alles kann man kaum besser spielen als es Emmanuel Pahud samt einiger illustrer Kollegen, darunter Daniel Barenboim am Klavier, auf dieser CD tun. Eine Herausforderung sind diese Werke für den Virtuosen aber mitnichten, und so hat Pahud die weitaus gewichtigere Violinsonate op. 30/3 bearbeitet. Diese zu hören stellt aber insofern kein reines Vergnügen dar, als die spieltechnischen Beschränkungen der Flöte manche Stellen – etwa Arpeggien – weitaus schwerfälliger klingen lassen, als man dies von der Originalbesetzung im Ohr hat. Eine CD für ausgesprochene Flötenliebhaber.

Emmanuel Pahud

Beethoven: Kammermusik für Flöte

Emmanuel Pahud & Silvia Careddu (Flöte), Daniel Barenboim (Klavier), Daishin Kashimoto (Violine), Amihai Grosz (Viola), Sophie Dervaux (Fagott)
Warner Classics

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