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Rezension Thomas Hampson – Schubert/Brahms: Lieder

Verwandelt

Thomas Hampson und die Würth Philharmoniker zeichnen Bearbeitungen von Schubert- und Brahms-Liedern als weiches Relief.

vonRoland H. Dippel,

20,4 Milliarden Euro Umsatz hatte die Würth-Gruppe im Jahr 2023 und setzte am Standort Künzelsau im Carmen Würth Forum, einer Musikstiftung und den Würth Philharmonikern starke Zeichen für Kultur. Dieses Konzeptalbum mit „Die Hebriden“ als Bonustrack befasst sich mit innerartlichen und gattungsüberspannenden Musikmetamorphosen des 19. und 21. Jahrhunderts: orchestrierte Klavierlieder, Orchestervariationen und zu Musik gewordene Natur. Thomas Hampson bringt die immensen Erfahrungen einer langen und intelligent gereiften Karriere ein. Seinem großen Kollegen Dietrich Fischer-Dieskau nicht unähnlich zeigt er eine überlegene Artikulation. Hampsons Timbre bewegt sich hier in verhaltenen bis trockenen Ausdruckssphären. Claudio Vandelli ist mit dem Projekt-Klangkörper auf dem besten Weg zum homogenen Schliff. Vorerst reihen sich noch schöne, fast impressionistische Einzelmomente zu weichen Werkreliefs.

Thomas Hampson
Thomas Hampson

Brahms: Haydn-Variationen op. 54a, Schubert/Brahms: Gruppe aus dem Tartanus D 583, An Schwager Kronos D 369, Memnon D 541, Geheimes D 719 & Greisengesang D 778, Brahms/Glanert: Vier Präludien & Ernste Gesänge, Mendelssohn: Die Hebriden op. 26

Thomas Hampson (Bariton), Würth Philharmoniker, Claudio Vandelli (Leitung)
hänssler

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