Ob es nun erst oder schon fünf Jahre sind: Joana Mallwitz’ Zeit als Generalmusikdirektorin und Chefdirigentin des Nürnberger Staatstheaters respektive der Staatsphilharmonie Nürnberg kann man durchaus als Ära bezeichnen. Das lag vor allem auch daran, dass sich Haus und Dirigentin wechselseitig im Glanz des jeweils anderen sonnen konnten. Selbst die Coronapandemie, die gut die Hälfte der Zusammenarbeit prägte, trübte die gegenseitige Zuneigung keinesfalls. Eine klassische Symbiose also, die nun ihr Ende findet, denn Mallwitz wird ab der kommenden Saison Chefdirigentin des Konzerthausorchesters Berlin.
Die zahlreichen Lorbeeren, mit der die inzwischen 37-Jährige im Laufe ihrer Frühstarter-Karriere bedacht wurde – 2019 etwa wurde sie von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Dirigentin des Jahres gewählt – hielten sie nie davon ab, die klassische „Ochsentour“ zu absolvieren, die in ihrer Zunft üblich ist: Korrepetitorin mit neunzehn, hernach 2. Kapellmeisterin, mit 27 Jahren GMD in Erfurt, ehe sie 2018 in selbiger Funktion nach Nürnberg wechselte.
Höhepunkte kommen zum Klingen
Heute findet das Abschiedskonzert von Joana Mallwitz in der Nürnberger Meistersingerhalle statt. Unter der Leitung ihrer scheidenden Chefdirigentin spielt die Staatsphilharmonie Nürnberg Gustav Mahlers 4. Sinfonie und bringt zudem Höhepunkte der letzten gemeinsamen fünf Spielzeiten zum Klingen.
Mi., 09. September 2026 12:15 Uhr
Musik in Kirchen
Georgijs Osokins
Brugg Festival
Mi., 09. September 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen
Andreas Fischer
Böhm: Partita über „Freu dich sehr, o meine Seele“, Reincken: Choralfantasie über „Was kann uns kommen an für Not“
Mi., 09. September 2026 14:00 Uhr
Musiktheater
Carmen
Caterina Piva (Carmen), Matthew Polenzani (Don José), Marjukka Tepponen (Micaëla), Krzysztof Bączyk (Escamillo), Lorenzo Passerini (Leitung), Nadja Loschky (Regie)
Mi., 09. September 2026 15:30 Uhr
Kinder & Jugend
Feuer
Osnabrücker Symphonieorchester
Mi., 09. September 2026 16:00 Uhr
Konzert
Mundus Inversus
Erasmus klingt! – Festival LAB








