Ob es nun erst oder schon fünf Jahre sind: Joana Mallwitz’ Zeit als Generalmusikdirektorin und Chefdirigentin des Nürnberger Staatstheaters respektive der Staatsphilharmonie Nürnberg kann man durchaus als Ära bezeichnen. Das lag vor allem auch daran, dass sich Haus und Dirigentin wechselseitig im Glanz des jeweils anderen sonnen konnten. Selbst die Coronapandemie, die gut die Hälfte der Zusammenarbeit prägte, trübte die gegenseitige Zuneigung keinesfalls. Eine klassische Symbiose also, die nun ihr Ende findet, denn Mallwitz wird ab der kommenden Saison Chefdirigentin des Konzerthausorchesters Berlin.
Die zahlreichen Lorbeeren, mit der die inzwischen 37-Jährige im Laufe ihrer Frühstarter-Karriere bedacht wurde – 2019 etwa wurde sie von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Dirigentin des Jahres gewählt – hielten sie nie davon ab, die klassische „Ochsentour“ zu absolvieren, die in ihrer Zunft üblich ist: Korrepetitorin mit neunzehn, hernach 2. Kapellmeisterin, mit 27 Jahren GMD in Erfurt, ehe sie 2018 in selbiger Funktion nach Nürnberg wechselte.
Höhepunkte kommen zum Klingen
Heute findet das Abschiedskonzert von Joana Mallwitz in der Nürnberger Meistersingerhalle statt. Unter der Leitung ihrer scheidenden Chefdirigentin spielt die Staatsphilharmonie Nürnberg Gustav Mahlers 4. Sinfonie und bringt zudem Höhepunkte der letzten gemeinsamen fünf Spielzeiten zum Klingen.
Sa., 30. Mai 2026 10:30 Uhr
Kinder & Jugend
Karneval der Tiere
Musik von Saint-Saëns
Sa., 30. Mai 2026 11:00 Uhr
Konzert
Mitglieder der Wiener Philharmoniker
Mendelssohn: Klaviertrio d-Moll op. 49, Schumann: Quartett Es-Dur op. 47
Sa., 30. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Gut Swing braucht Weile
Victoria Pfeil (Saxofon), Robin Prischink (Schlaginstumente), Veronika Mandl (Regie & Schauspiel)
Sa., 30. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Der Elefantenpups
Elke Kottmair (Gesang & Moderation), Kärntner Sinfonieorchester, Chin-Chao Lin (Leitung)
Sa., 30. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Chaplin: Les Lumières de la ville (USA, 1931)
Orchestre de la Suisse Romande, Philippe Béran (Leitung)








