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Europäische Perspektiven auf Spanien

Musikalische Meditation

Mit Werken von Bruneau-Boulmier, Debussy und Richard Strauss erforschen Kent Nagano und das DSO Berlin das Sehnsuchtsland Spanien.

vonRedaktion,

Ein Abend der Klangfarben, Kontraste und spanischen Geschichten: Mit seiner subtilen Klangsprache reiht sich Rodolphe Bruneau-Boulmier in die Tradition seiner Landsmänner Dutilleux und Messiaen ein. Sein neues Werk „Caída lenta“ (dt. Tiefer Fall), das das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano zur Uraufführung bringt, entfaltet eine schwebende Meditation über Zeit, Bewegung und innere Resonanz. Darauf folgt Debussys „Ibéria“ aus der Orchestersuite „Images“, eine impressionistische Spanien-Reminiszenz, in der schimmernde Harmonien, farbenreiche Orchestrierung und pulsierende Rhythmen Szenen voller Licht, Duft und urbanem Leben entwerfen. Den Schlusspunkt setzt Richards Strauss’ „Don Quixote“, ein erzählerisch aufgeladenes Variationswerk, das die Irrfahrten des idealistischen Ritters mit feinem Humor und orchestraler Raffinesse auslotet. Cellist Steven Isserlis zeichnet die Hauptfigur mit warmem, träumerischem Ton, während Bratschist Igor Budinstein als Sancho Pansa Halt, Witz und erdige Gelassenheit beisteuert.

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