Ein Abend der Klangfarben, Kontraste und spanischen Geschichten: Mit seiner subtilen Klangsprache reiht sich Rodolphe Bruneau-Boulmier in die Tradition seiner Landsmänner Dutilleux und Messiaen ein. Sein neues Werk „Caída lenta“ (dt. Tiefer Fall), das das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano zur Uraufführung bringt, entfaltet eine schwebende Meditation über Zeit, Bewegung und innere Resonanz. Darauf folgt Debussys „Ibéria“ aus der Orchestersuite „Images“, eine impressionistische Spanien-Reminiszenz, in der schimmernde Harmonien, farbenreiche Orchestrierung und pulsierende Rhythmen Szenen voller Licht, Duft und urbanem Leben entwerfen. Den Schlusspunkt setzt Richards Strauss’ „Don Quixote“, ein erzählerisch aufgeladenes Variationswerk, das die Irrfahrten des idealistischen Ritters mit feinem Humor und orchestraler Raffinesse auslotet. Cellist Steven Isserlis zeichnet die Hauptfigur mit warmem, träumerischem Ton, während Bratschist Igor Budinstein als Sancho Pansa Halt, Witz und erdige Gelassenheit beisteuert.
Europäische Perspektiven auf Spanien
Musikalische Meditation
Mit Werken von Bruneau-Boulmier, Debussy und Richard Strauss erforschen Kent Nagano und das DSO Berlin das Sehnsuchtsland Spanien.
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Kent Nagano kann ohne Frage als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit bezeichnet werden. Neben seinen Tätigkeiten als Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Hamburgischen Staatsoper und als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Staatsorchesters ist er ebenfalls als musikalischer Leiter des Orchestre symphonique de Montréal sowie…
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Das heutige Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) ist nach dem Zweiten Weltkrieg kurz nach der Gründung des „Rundfunks im amerikanischen Sektors“ (RIAS) als RIAS-Symphonie-Orchester entstanden. Seine erste Umbenennung erfolgte 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin, 1993 erhielt das Orchester schließlich seinen heutigen Namen. Ein Grund…
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Er ist der Enkel des russischen Komponisten Julius Isserlis, wird weltweit gefeiert für seine mühelose saubere Spieltechnik und vielfach gelobt für seine Musikalität und authentische Aufführungspraxis: Die Rede ist von Steven Isserlis. Die Haarpracht eines Rockstars hat der 1958 in London geborene…
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Termine
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So., 15. März 2026 12:00 Uhr
Haus des Rundfunks, Berlin(Großer Sendesaal)Kinder & Jugend
Mussorgski: Bilder einer Ausstellung (Auszüge)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Omer Ein Zvi (Leitung), Christian Schruff (Moderation)
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Konzert
Sinfonieorchester St. Gallen, Steven Isserlis
Avison: Concerto grosso Nr. 5 d-Moll, Haydn: Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Hob. VIIb:2, Tschaikowsky: Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“
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Konzert
Abel Selaocoe, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Giancarlo Guerrero
Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune, Montgomery: Neues Werk, Strawinsky: Le Sacre du printemps
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Konzert
Sinfonieorchester St. Gallen, Steven Isserlis
Avison: Concerto grosso Nr. 5 d-Moll, Haydn: Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Hob. VIIb:2, Tschaikowsky: Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“
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Konzert
Mao Fujita, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano
Moussa: Neues Werk (UA), Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der neuen Welt“
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Do., 02. April 2026 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, BerlinKonzert
Yulianna Avdeeva, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Santtu-Matias Rouvali
Price: Dances in the Canebrakes, Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini, R. Strauss: Ein Heldenleben
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Aivis Greters
Walker: Lyric for Strings, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, R. Strauss: Eine Alpensinfonie
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Konzert
Steven Isserlis, Connie Shih
Heidelberger Frühling
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Rezensionen
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