Mit ihrem Projekt „Spielende Insel“ wollen Pianist Catalin Serban und Cellist Andrei Ioniţă mit einigen Kammermusikfreunden neue Perspektiven auf etablierte Musik eröffnen und vergessene Werke in den Fokus rücken. „Musik bewahrt, was sonst vergeht. Sie erzählt, wo Worte verstummen, und überträgt Erfahrungen durch Zeit und über Generationen hinweg“, schicken sie der aktuellen Ausgabe voraus. In Berlin zeigen die Musiker so Verbindungslinien zwischen Robert Schumann, dem verfemten Erwin Schulhoff und dem ins Exil geflohenen Erich Wolfgang Korngold auf. Unter dem Titel „Flowing Echoes“ hingegen bieten sie dem Schaffen von Amy Beach und Fanny Hensel eine Bühne, das als wertvolle Bereicherung des Repertoires und nicht als historische Korrektur fungiert. Zeitgenössische Akzente setzt Michaela Catranis’ von Rainer Maria Rilke inspiriertes Werk „Widening Circles“, das Musik als einen atmenden Klangraum, beziehungsweise einen stetig heranwachsenden Prozess innerer Entfaltung poetisch ausdeutet.
Spielende Insel blickt auf Werke jenseits des Kanons
Resonanzräume der Erinnerung
In ihrem Projekt „Spielende Insel“ erweitern Pianist Catalin Serban und Cellist Andrei Ioniţă den Kammermusikkanon mit Werken von Hensel bis Schulhoff.
© Andrej Grilc
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