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Choriner Musiksommer 2022

Picknickkörbe packen und raus aufs Land!

Der Choriner Musiksommer ist Sehnsuchtsort für Klassikfans von Nah und Fern.

vonHelge Birkelbach,

Berlin ist eine aufregende Stadt. Für Kulturliebhaber gibt es wirklich alles: Philharmonie, Staatsoper, ­Nationalgalerie, sogar ein ­Spionagemuseum. Aber diese Überfülle ist manchmal sogar den hektischen Hauptstädtern zu viel. Also: Picknickkörbe packen, raus aufs Land! Aufatmen, durchatmen und zuhören. Natur, Menschen und Musik: Knapp sechzig Kilometer nordöstlich von Berlin liegt der Sehnsuchtsort, der im Sommer Klassikfans von Nah und Fern begrüßt. Das Ambiente ist imposant: Die Ruine des Zisterzienserklosters Chorin gilt als eines der ältesten Bauwerke im Stil der norddeutschen Backsteingotik. Das Kloster wurde zwischen 1270 und 1300 erbaut und erlebte seine Blütezeit im Mittelalter, als fast 500 Mönche hier lebten. Nach der Reformation wurde es im Jahr 1542 aufgelöst.

Der Choriner Musiksommer wird am 25. Juni vom Orchester des Staatstheaters Cottbus eröffnet, das mit Felix Mendelssohns Ouvertüre zu „Das Märchen von der schönen Melusine“ und Alexander von Zemlinskys Orchesterfantasie „Die Seejungfrau“ in maritime Märchenwelten abtaucht. Artist in Residence ist die franko-belgische Cellistin Camille Thomas.

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