Alexander von Zemlinsky

Alexander von Zemlinsky (* 14. Oktober 1871 in Wien; † 15. März 1942 in Larchmont) wurde in seinem Schaffen stark von Brahms und Wagner sowie von seinen Zeitgenossen Gustav Mahler und Arnold Schönberg beeinflusst. Schönberg war nicht nur sein ehemaliger Kompositionsschüler und enger Freund, er wurde nach der Heirat mit Zemlinskys Schwester auch dessen Schwager.
Neben Orchesterstücken und einer Reihe von Liedern sowie Chor- und Kammermusik komponierte Alexander von Zemlinsky hauptsächlich Bühnenwerke wie die Opern „Sarema“, „Eine florentinische Tragödie“ oder „Der Zwerg“. Zu letzterer wurde er von Alma Schindler inspiriert, der späteren Frau Mahlers, zu der er eine innige Liebe hegte.
Obwohl Zemlinsky in seinen Kompositionen danach strebte, seine Musik bis an die äußersten Grenzen tonaler Harmonik voranzutreiben, blieb er immer innerhalb selbiger und verweigerte den Schritt zur Atonalität. Letztlich führte das zum Bruch mit Schönberg, der sich immer mehr der Zwölftontechnik zuwandte, und dazu, dass er als „Spätromantiker“ abgetan wurde und dadurch nicht aus dem Schatten seiner Zeitgenossen treten konnte. Nach seinem Tod geriet er immer mehr in Vergessenheit. Alexander von Zemlinskys Werke wurden erst in den 1970er-Jahren wiederentdeckt.
Sonntag, 14.11.2021 11:00 Uhr Kölner Philharmonie

Gürzenich-Orchester Köln, James Conlon

Zemlinsky: Sinfonietta op. 23, Korngold: Sinfonietta H-Dur op. 5

Montag, 15.11.2021 19:30 Uhr Neue Synagoge Görlitz
Montag, 15.11.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Gürzenich-Orchester Köln, James Conlon

Zemlinsky: Sinfonietta op. 23, Korngold: Sinfonietta H-Dur op. 5

Dienstag, 16.11.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Gürzenich-Orchester Köln, James Conlon

Zemlinsky: Sinfonietta op. 23, Korngold: Sinfonietta H-Dur op. 5

Sonntag, 12.12.2021 11:00 Uhr Staatstheater Braunschweig
Montag, 13.12.2021 20:00 Uhr Staatstheater Braunschweig
Dienstag, 14.12.2021 20:00 Uhr Staatstheater Braunschweig
Freitag, 18.02.2022 20:00 Uhr Komische Oper Berlin

Daniel Müller-Schott, Orchester der Komischen Oper Berlin, Axel Kober

Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104, Zemlinsky: Die Seejungfrau

Freitag, 25.02.2022 22:00 Uhr Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Berlin

Padma Trio

Korngold: Klaviertrio D-Dur, Zemlinsky: Klaviertrio d-Moll

Samstag, 16.04.2022 20:00 Uhr Philharmonie Berlin

Fatma Said, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Cristian Măcelaru

Ravel: Shéhérazade, Eldin: Drei ägyptische Lieder, Zemlinsky: Die Seejungfrau

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Schönste Scheußlichkeit

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„Me too“ auf der Opernbühne

(Lyon, 20.1.2018) Im „Opernhaus des Jahres“ wird bewiesen: Der sexuelle Missbrauch im alten China hat viel mit der Gegenwart gemein weiter

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