Alexander von Zemlinsky

Alexander von Zemlinsky (* 14. Oktober 1871 in Wien; † 15. März 1942 in Larchmont) wurde in seinem Schaffen stark von Brahms und Wagner sowie von seinen Zeitgenossen Gustav Mahler und Arnold Schönberg beeinflusst. Schönberg war nicht nur sein ehemaliger Kompositionsschüler und enger Freund, er wurde nach der Heirat mit Zemlinskys Schwester auch dessen Schwager.
Neben Orchesterstücken und einer Reihe von Liedern sowie Chor- und Kammermusik komponierte Alexander von Zemlinsky hauptsächlich Bühnenwerke wie die Opern „Sarema“, „Eine florentinische Tragödie“ oder „Der Zwerg“. Zu letzterer wurde er von Alma Schindler inspiriert, der späteren Frau Mahlers, zu der er eine innige Liebe hegte.
Obwohl Zemlinsky in seinen Kompositionen danach strebte, seine Musik bis an die äußersten Grenzen tonaler Harmonik voranzutreiben, blieb er immer innerhalb selbiger und verweigerte den Schritt zur Atonalität. Letztlich führte das zum Bruch mit Schönberg, der sich immer mehr der Zwölftontechnik zuwandte, und dazu, dass er als „Spätromantiker“ abgetan wurde und dadurch nicht aus dem Schatten seiner Zeitgenossen treten konnte. Nach seinem Tod geriet er immer mehr in Vergessenheit. Alexander von Zemlinskys Werke wurden erst in den 1970er-Jahren wiederentdeckt.
Sonntag, 29.01.2023 11:00 Uhr Rathaus Recklinghausen

QuartVest, Sophia Hilger

Zemlinsky: Zwei Sätze für Streichquintett, Bruch: Streichquintett Es-Dur, Beethoven: Streichquintett c-moll op. 104

Sonntag, 29.01.2023 15:00 Uhr Staatstheater Nürnberg

Almerija Delic, Felix Löffler, Roland Bosnyák, Agata Malocco Policinska, Christian …

Zemlinsky: Trio d-moll op. 3 für Klarinette, Violoncello & Klavier, Busch: Deutsche Tänze für Violine, Klarinette & Violoncello op. 26/3, Hausegger: Drei Gesänge nach mittelhochdeutschen Dichtungen für Frauenstimme, Viola und Klavier, Penderecki: Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello & Klavier

Freitag, 03.02.2023 20:00 Uhr Staatstheater Mainz

Hyeyoon Park, Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Patrick Lange

Weigl: Old Vienna, Korngold: Violinkonzert D­-Dur op. 35, Zemlinsky: Sinfonie Nr. 1 d-­Moll

Samstag, 04.02.2023 20:00 Uhr Staatstheater Mainz

Hyeyoon Park, Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Patrick Lange

Weigl: Old Vienna, Korngold: Violinkonzert D­-Dur op. 35, Zemlinsky: Sinfonie Nr. 1 d-­Moll

Samstag, 25.02.2023 19:30 Uhr Anhaltisches Theater Dessau-Roßlau

Zemlinsky: Der König Kandaules (Premiere)

Iordanka Derilova (Nyssia), Tilmann Unger (König), Kay Stiefermann (Gyges), Kostadin Argirov (Phedros), Musa Nkuna (Syphax), Markus L. Frank (Leitung), Jakob Peters-Messer (Regie)

Freitag, 03.03.2023 19:30 Uhr Kulturpalast Dresden

Kathryn Rudge, Dresdner Philharmonie, Vasily Petrenko

Dvorák: Der Wassermann, Elgar: Sea Pictures, Zemlinsky: Die Seejungfrau

Samstag, 04.03.2023 19:30 Uhr Kulturpalast Dresden

Kathryn Rudge, Dresdner Philharmonie, Vasily Petrenko

Dvorák: Der Wassermann, Elgar: Sea Pictures, Zemlinsky: Die Seejungfrau

Sonntag, 05.03.2023 11:00 Uhr Kulturpalast Dresden

Dresdner Philharmonie, Vasily Petrenko

Zemlinsky: Die Seejungfrau (Auszüge)

Sonntag, 05.03.2023 16:00 Uhr Anhaltisches Theater Dessau-Roßlau

Zemlinsky: Der König Kandaules

Iordanka Derilova (Nyssia), Tilmann Unger (König), Kay Stiefermann (Gyges), Kostadin Argirov (Phedros), Musa Nkuna (Syphax), Markus L. Frank (Leitung), Jakob Peters-Messer (Regie)

Donnerstag, 16.03.2023 19:30 Uhr Die Glocke Bremen

Pacific Bläserquintett

Zemlinsky: Humoreske in Rondoform, Danzi: Bläserquintett g-Moll op. 56/2, Say: Alevi Dedeler raki masasinda op. 35, Nielsen: Bläserquintett op. 43

Phaeton Piano Trio in Bensheim

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Das Phaeton Piano Trio erkundet mit Zemlinsky, Rachmaninow und Saint-Saëns die feinnervige Welt des Fin de Siècle. weiter

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(Lyon, 20.1.2018) Im „Opernhaus des Jahres“ wird bewiesen: Der sexuelle Missbrauch im alten China hat viel mit der Gegenwart gemein weiter

Rezension Coline Dutilleul & Kunal Lahiry – Licht in der Nacht

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