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Klaus Mäkelä bringt romantisches Parfum nach Köln und Wien

Klangrausch mit feinen Zwischentönen

Klaus Mäkelä bringt mit dem Orchestre de Paris russische und französische Klangkultur nach Köln und Wien.

vonPatrick Erb,

Einladungen führen ihn von Oslo bis nach Paris und bald auch nach Amsterdam und Chicago: Klaus Mäkelä zählt zu den international gefragtesten Dirigenten – und das in seinem noch sehr jungen Alter von 30 Jahren. Mit dem Orchestre de Paris, dem er seit 2021 als Musikdirektor vorsteht, gastiert er in der Kölner Philharmonie sowie im Konzerthaus Wien und bringt französische Klangkultur in großer Besetzung auf die Bühne. Auf dem Programmzettel steht unter anderem César Francks Sinfonie d-Moll. Das Werk – farbenreich, leidenschaftlich und architektonisch raffiniert – ist neben dem verschollenen Frühwerk „Première Grande Symphonie G-Dur“ Francks einziger Beitrag zur Sinfonie.

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Franck verbindet darin die sinfonische Strenge der deutschen Romantik mit dem harmonisch eleganten Parfum französischer Prägung sowie einer Besonderheit der französischen Schule: der Dreisätzigkeit. Einen weiteren Höhepunkt bildet Rachmaninows zweites Klavierkonzert, das aufgrund seiner tiefromantischen, schwermütigen Melodik und des an Glockenklang erinnernden Eingangsthemas zu den beliebtesten Werken des Russen zählt. Den virtuosen Solopart übernimmt Anna Vinnitskaya, die Rachmaninows Klangrausch mit technischer Brillanz und feinem Gespür für Zwischentöne ausleuchtet. Ein hochkarätiges Gipfeltreffen mit Musik, die eine überwältigende Kraft entfaltet.

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