© Tom Doms

Ray Chen

Ray Chen

Der Violinist Ray Chen wurde 1989 in Taipeh geboren, verbrachte seine Kindheit in Australien und studierte mit gerade einmal 15 Jahren am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Diese multikulturellen Wurzeln helfen ihm heute, sich überall auf der Welt schnell zurechtzufinden und einzuleben.
Das Violinspiel erlernte Chen im Alter von vier Jahren mithilfe der Suzuki-Methode. Dabei eignen sich die Kinder das Instrument, wie ihre Muttersprache, durch Hören und Nachspielen an anstatt durch Notenlesen. Gleichzeitig üben sie in Gruppen und gemeinsam mit einem Elternteil. Für Ray Chen war diese Lehrmethode durchaus positiv. „Der soziale Aspekt steht dabei im Mittelpunkt. Man hat praktisch immer Verstärkung und man lernt schnell, keine Angst vor dem Publikum zu haben“, erklärt er im concerti-Interview. Schon vier Jahre später spielte er sein erstes öffentliches Konzert mit dem Queensland Philharmonic Orchestra.
International wurde Ray Chen einem größeren Publikum 2008 bekannt, als er die „Yehudi Menuhin Competition“ gewann. Ein Jahr später folgte der erste Platz beim „Königin Elisabeth Wettbewerb“ in Brüssel. Seither konzertierte er mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig sowie den Münchner Philharmonikern und stand mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski sowie Kirill Petrenko auf der Bühne.
Neben seinen Auftritten und Konzertreisen gibt Ray Chen in den sozialen Medien gern exklusive Einblicke in seinen Alltag oder dreht lustige Videos, die aber immer noch einen Bezug zur klassischen Musik haben. „Musiker sollten heute Botschafter ihrer Sache sein, auch abseits der Bühne“, sagt er.

Donnerstag, 04.06.2020 19:30 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Ray Chen, Julien Quentin (abgesagt)

Grieg: Violinsonate Nr. 2 G-Dur op. 13, Saint-Saëns: Violinsonate Nr. 1 d-Moll op. 75, J. S. Bach: Chaconne, Debussy: Clair de lune, Ravel: Tzigane

Sonntag, 07.06.2020 16:00 Uhr Konzerthaus Blaibach
Donnerstag, 18.06.2020 19:30 Uhr Mozarteum Salzburg

Ray Chen, Julien Quentin (abgesagt)

Werke von Grieg, Saint-Saëns, J. S. Bach, Debussy & Ravel

Dienstag, 27.10.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Ray Chen, London Philharmonic Orchestra, Christoph Eschenbach

Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 & Polonaise

Montag, 02.11.2020 20:00 Uhr Gasteig München

Ray Chen, London Philharmonic Orchestra, Christoph Eschenbach

Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 & Polonaise aus „Eugen Onegin“ op. 24

Freitag, 19.03.2021 20:00 Uhr Prinzregententheater München

Ray Chen, Alice Sara Ott

Franck: Violinsonate A-Dur, Strawinsky: Divertimento, Grieg: Violinsonate Nr. 2 G-Dur op. 13

Donnerstag, 25.03.2021 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Ray Chen, NDR Elbphilharmonie Orchester, Manfred Honeck

Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll op. 61, Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“

Freitag, 26.03.2021 19:30 Uhr Musik- und Kongresshalle Lübeck

Ray Chen, NDR Elbphilharmonie Orchester, Manfred Honeck

Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“, Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 g-Moll op. 61

Sonntag, 28.03.2021 11:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Ray Chen, NDR Elbphilharmonie Orchester, Manfred Honeck

Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll op. 61, Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“

Interview: Ray Chen

„Es ist wie in den James Bond-Filmen: Es soll im Prinzip immer den gleichen Style haben“

Der australisch-taiwanesische Violinist Ray Chen im Gespräch über den Job des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert, Social Media und sein persönliches Goldenes Zeitalter weiter

Porträt Ray Chen

Die Herzen zum Schmelzen bringen

Der junge australische Geiger Ray Chen im Frühjahr auf Tour weiter

CD-Rezension Ray Chen

Technisch und gestalterisch beachtlich

Neben dem Virtuosen und Schönling ist Ray Chen auch ein Musiker der interessant interpretiert weiter