Rezension Matthias Goerne – Schubert Revisited

Leise

Bariton Matthias Goerne und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zeigen Schubert-Lieder in neuem Gewand und offenbaren dabei deren intimen Charakter.

vonChristian Lahneck,

Wer meint, zum Thema Schubert-Lieder habe die lange Aufnahmehistorie bereits alle erdenklichen Facetten offengelegt, möge sich das neue Album mit Matthias Goerne und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu Gemüte führen. 19 Lieder, darunter „Erlkönig“, „Der Tod und das Mädchen“ und die drei „Gesänge des Harfners“, mit Orchesterbegleitung, eingerichtet von Goernes gelegentlichem Pianisten Alexander Schmalcz. Er hält sich eng ans Original und hat die Lieder um verschiedene Farben angereichert, die das Bremer Orchester mit klug gewählter Dosierung einfängt, in amalgamartiger Verschmelzung mit der Sängerstimme. Goerne singt diese Lieder wie nach innen gekehrt. Kaum dass er mal ins Forte wechselt. Er sagt mit leisen und sehr leisen Tönen fast alles. Dieser intime Charakter, in Allianz mit einem hohen Maß an Natürlichkeit, verleiht der Aufnahme ihren außergewöhnlichen Reiz.

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Matthias Goerne
Matthias Goerne

Schubert Revisited
Lieder in Orchesterfassungen von Schmalcz

Matthias Goerne (Bariton), Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Deutsche Grammophon

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