Wenn Bariton Christian Gerhaher für ein Gastkonzert zu Riccardo Minasi und dem Gürzenich-Orchester in die Kölner Philharmonie reist, dann stets mit musikalischen Juwelen im Gepäck. „Les Nuits d’été“ von Hector Berlioz zählt zweifellos dazu. Ursprünglich für Klavier komponiert und später orchestriert, gilt der Zyklus als wichtige Wegmarke in der Entwicklung des Orchesterliedes. Schwermut verlorener Liebe, metaphorische Landschaftsbeschreibungen sowie träumerische und geisterhafte Stimmungsbilder prägen die Atmosphäre dieser Miniaturen, in denen Berlioz das Scheitern seiner Ehe spiegelt. Das Gürzenich-Orchester kombiniert den Zyklus mit „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel, einer feinsinnigen, melancholischen Hommage, mit der der Komponist in Gestalt eines barocken musikalischen Grabsteins seiner im Ersten Weltkrieg gefallenen Freunde gedenkt. „Scheherazade“ von Nikolai Rimski-Korsakow, ein orientalisch-sehnsuchtsvolles Märchenpoem nach Impressionen aus Tausendundeine Nacht, setzt schließlich einen farbenprächtigen und erzählerischen Kontrast.
Gürzenich-Orchester widmet sich romantischer Erzählkunst
Liebesschmerz und Erzählfeuer
Christian Gerhaher und das Gürzenich-Orchester Köln blicken mit Orchesterliedern und sinfonischen Dichtungen auf die nostalgische Erzählkunst der Romantik und Frühmoderne.
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Christian Gerhaher zählt zu den renommiertesten Lied- und Konzertsängern weltweit, seinen exzellenten Ruf erarbeitete er sich vor allem als herausragender Interpret der Liederzyklen Schuberts und Schumanns. Geboren wurde Gerhaher 1969 im niederbayerischen Straubing. Sein Gesangsstudium absolvierte er bei Paul Kuën und Raimund…
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Dass Riccardo Minasi heute gleichermaßen als Violinist und Dirigent erfolgreich ist, war von ihm so nicht geplant. Den ersten Musikunterricht bekam der 1978 geborene Römer noch von seiner Mutter. Später studierte er Geige und stieg um auf die Barockvioline. Die ersten Erfolge…
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Das Gürzenich-Orchester Köln blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Es wurde bereits im Jahr 1827 ins Leben gerufen und zählt somit zu den ältesten Orchestern Deutschlands, seine Vorgeschichte reicht gar bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich als „Cölner Städtisches Orchester“ gegründet,…
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Termine
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Konzert
Renaud Capuçon, Frauenchor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Gürzenich-Orchester Köln, Harry Ogg
Adès: Three-Piece Suite aus „Powder Her Face“, Barber: Violinkonzert op. 14, Holst: Die Planeten op. 32
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Konzert
Renaud Capuçon, Frauenchor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Gürzenich-Orchester Köln, Harry Ogg
Adès: Three-Piece Suite aus „Powder Her Face“, Barber: Violinkonzert op. 14, Holst: Die Planeten op. 32
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Konzert
Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45
Christina Landshamer (Sopran), Michael Nagy (Bariton), WDR Rundfunkchor, NDR Vokalensemble, Gürzenich-Orchester Köln, Andrés Orozco-Estrada (Leitung)
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Konzert
Kristian Bezuidenhout, Orchestra La Scintilla, Riccardo Minasi
Mendelssohn: Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40, Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
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Konzert
Alena Baeva, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune, Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26, Mozart: Sinfonie g-Moll KV 183, Ravel/Cascioli: Le Tombeau de Couperin
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Konzert
Alena Baeva, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Ravel: Le Tombeau de Couperin, Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26, Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“
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Konzert
Alena Baeva, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Mozart: Sinfonien Nr. 25 g-Moll KV 183 & Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“, Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
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Premiere
Musiktheater
Wagner: Das Rheingold
Salzburger Osterfestspiele
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Rezensionen
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Taufrisch und betörend gestalten Antoine Tamestit und das Gürzenich-Orchester Köln Morton Feldmans Zyklus „The Viola in My Life“.
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Rezension Christian Gerhaher – Brahms: Lieder
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