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Martin Helmchen spielt Mozart & R. Strauss in Frankfurt (Oder)

Ein Melodienpool

Pianist Martin Helmchen bringt Mozarts Erfindungsreichtum in dessen spätem C-Dur-Klavierkonzert zum Klingen.

vonJan-Hendrik Maier,

Der Tonart C-Dur haftet gelegentlich der Ruf an, sie sei etwas für junge Klavierschüler, der Subtext impliziert, das müsse doch langweilig klingen. Das Gegenteil beweist Mozart in seinem sinfonisch proportionierten und themenreichen Klavierkonzert Nr. 25. „Es scheint, als ob die Fülle der melodischen Erfindungen so groß ist, dass Mozart nicht alles, was er wollte, in die Form eines Konzertes quetschen konnte“, sagt Pianist Martin Helmchen über das „unterschätzte Stück“, das er mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt aufführen wird. Zudem übernimmt er den Solopart in Richard Strauss’ „Burleske“. Das hochvirtuose und überschwängliche Jugendwerk stand lange Zeit auf schwerem Fuß. Hans von Bülow, der die „Burleske“ hätte uraufführen sollen, lehnte sie als zu „widerhaarig“ ab, auch sein Urteil nach der Premiere fünf Jahre später fiel eher skeptisch aus: „Genial, aber erschreckend.“ Zwei Orchesterwerke von Dora Pejačević und Sergej Rachmaninow komplettieren den Saisonabschluss an der Oder.

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