Heute wäre sie ein einflussreicher Star. Stattdessen steht die 1894 mit 39 Jahren in Amsterdam verstorbene Amanda Röntgen-Maier noch immer im Schatten ihrer berühmten männlichen Kollegen. Die hochtalentierte Künstlerin absolvierte an der Königlich-Schwedischen Musikakademie in Stockholm höchst erfolgreich die Fächer Violine, Orgel, Klavier, Komposition, Musiktheorie und Dirigieren. Danach ging sie nach Leipzig, wo sie am Konservatorium bei Carl Reinecke ihr Kompositions- und bei Engelbert Röntgen ihr Violinstudium weiterführte. In Leipzig lernt sie Röntgens Sohn Julius kennen, die Hochzeit folgt 1880.
Vorher aber unternimmt Amanda Maier vier Jahre lang als Violinistin mehrere Gastspielreisen durch Skandinavien und Russland und tritt auch als Organistin in Erscheinung. Nach der Heirat lebt sie mit Julius Röntgen in Amsterdam, wo dieser als Klavierlehrer arbeitet und die Musikhochschule aufbaut. Die öffentliche Karriere als Solistin ist für Amanda Röntgen-Maier mit der Ehe beendet. Musiziert wird fortan bei privaten Soiréen. Ihr einziges Violinkonzert entstand während der Leipziger Jahre.
So., 26. April 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
So., 26. April 2026 10:30 Uhr
Kinder & Jugend
So., 26. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
Palestrina: Missa brevis
RIAS Kammerchor Berlin
So., 26. April 2026 11:00 Uhr
Konzert
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Julian Rachlin
Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur, Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll op. 64 (Auszüge), Dubugnon: Geistersatz op. 98 (UA)
Termintipp
So., 26. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Juri und die Superkraft der Musik
Symphoniker Hamburg, Jason Weaver (Leitung), Juri Tetzlaff (Moderation)






