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Konzert mit Sophie Pacini in Aachen

Virtuose Brillanz und etwas Folklore

Sophie Pacini erkundet mit Frédéric Chopins erstem Klavierkonzert den „Soundtrack“ ihres Lebens.

vonTeresa Pieschacón Raphael,

Gerne unterhält die Pianistin Sophie Pacini auf der Bühne ihr Publikum mit fachkundigem Musikwissen, aber auch privaten Erlebnissen, wie etwa auf dem Berliner Kopfsteinpflaster abgebrochenen Schuhabsätzen und die Probleme, auf Tournee neue Schuhe zu kaufen. Lange hat sich die deutsch-italienische Pianistin unter den Fittichen ihrer Mentorin und Freundin Martha Argerich wohlgefühlt. Allmählich aber gilt es, alleine zu laufen. An Temperament, Intensität und vielen Ideen für die geschickte Selbstvermarktung mangelt es der mehrfach ausgezeichneten Künstlerin nicht. Nach Aachen kommt sie mit Musik von Frédéric Chopin, die, wie sie sagt, zum „Soundtrack“ ihres Lebens wurde und mit der sie 2015 auch den Echo-Klassikpreis gewann. Auf dem Programm steht Chopins Klavierkonzert Nr. 1, das dieser am Vorabend der polnischen Novemberaufstände zur Uraufführung brachte. Es vereint virtuose Brillanz mit stilisierter Volksmusik. Umrandet wird der vielschichtige Abend u. a. von György Ligetis „Poème Symphonique für 100 Metronome“ und Johannes Brahms’ dritter Sinfonie.

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