Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
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Rezension Jean Muller – Mozart: Klaviersonaten
Geradlinig
Jean Muller beendet seinen Mozart-Zyklus mit bekannten Qualitäten, der mit seiner Schnörkellosigkeit an Friedrich Guldas Spiel erinnert.
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Rezension Franziska Pietsch – Tides of Dance
Moderne Sachlichkeit
In Richard Strauss‘ Violinkonzert gelingen Franziska Pietsch und dem Orquestra Ciudad de Granada die Balance zwischen Martialischem und Tänzerischem.
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Rezension Ivor Bolton – Dvořák: Sinfonische Dichtungen
Subtile Erzählungen
Dvořáks sinfonischen Dichtungen entlockt Ivor Bolton mit dem Sinfonieorchester Basel einmal mehr ihren kammermusikalischen Klang.
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Rezension Krystian Zimerman – Brahms: Klavierquartette
Am Puls der Musik
Krystian Zimerman hat für Brahms‘ weniger beachete Klavierquartette ein exzellentes Streichtrio um sich geschart.
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CD-Rezension Vladimir Horowitz
Ewiges Rätsel Horowitz
Er war sich und der Welt oft ein Rätsel: Horowitz mit ungeschönten Live-Aufnahmen
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CD-Rezension Philippe Jordan
Beethovens Erbe
Philippe Jordan setzt mit den Wiener Symphonikern bei Schuberts späten Sinfonien auf fetzige Artikulationsschärfe
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CD-Rezension Vesselina Kasarova
Schlank und farbenreich
Die Mezzosopranistin singt schlank, mit fantastisch verblendeten Registern und der nötigen Durchschlagskraft
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CD-Rezension Aida
Fulminante Verdi-Verfeinerung
Antonio Pappano spielt mit einer Traumbesetzung um Anja Harteros und Jonas Kaufmann die Aida als Referenzaufnahme des 21. Jahrhunderts ein
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CD-Rezension Rüdiger Lotter
Violin-Virtuosen
Feinsinnig-verspielt: Dieser Vivaldi ist weit weg von den üblichen Pfaden, mit beinahe avantgardistischen Ideen
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CD-Rezension Sebastian Daucé
Neu rekonstruiert
Zum 300. Todestag Ludwig XIV. baut Sebastian Daucé das Ballet Royal de la Nuit nach
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CD-Rezension Goldberg-Variationen im Vergleich
Mal glitzern, mal hölzern
Igor Levit beherzt, Lars Vogt bedächtig und beide mit äußerst variablem Anschlag, Alexandre Tharaud kann da nicht mithalten
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CD-Rezension Praxedis Geneviève Hug
Frisch durchgelüftet
Entspannt und selbstbewusst präsentiert Praxedis Genieviève Hug bei ihrem CD-Debüt Werke des Tastenmagiers Franz Liszt
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CD-Rezension Glenn Gould
Neues Klanggewand
Hörbar an Transparenz gewonnen: Drei Jahre lang wurden Glenn Goulds Alben remastered und restauriert
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CD-Rezension Sinfonieorchester des BR
Tiefe Depression
Es sind meist statische Blechmassen, die hier zu depressiven Gebirgen aufgeschichtet werden
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CD-Rezension Lang Lang
Scherzi versus Poesie
Lang Lang hat sich mit dieser Aufnahme einen Herzenswunsch erfüllt – mit durchwachsenem Resultat
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CD-Rezension Christian Gerhaher
Neu interpretiert
Christian Gerhaher und das Freiburger Barockorchester finden Unerhörtes in Mozarts Bariton-Arien
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CD-Rezension Patricia Kopatchinskaja
Lässiger Coup
Macht Laune: Patricia Kopatchinskaja begibt sich mit teils überraschenden Duo-Partnern auf ungewöhnliche Entdeckungsreise
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CD-Rezension Matthias Rácz
Flexibler Kauz
Hier wird es zum Star: Das Fagott hat bei Matthias Rácz und dem Stuttgarter Kammerorchester seinen großen Auftritt
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CD-Rezension Itzhak Perlman
Alter Zauber
Auf höchstem Niveau: Man kann in diese Edition geradezu beliebig hineingreifen, nie spielt Itzhak Perlman unter seinen Möglichkeiten
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CD-Rezension Jonas Kaufmann – Nessun Dorma
Bronzener Tenor
Jonas Kaufmanns Expressivität wirkt spontan und echt – das Orchester der Akademie von Santa Cecilia begleitet geschmeidig
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CD-Rezension Signum Quartett
Existenzielle Aussprache
Hochgespannt und tiefschürfend: Das Signum Quartett hat drei Komponisten der tschechischen Tradition ausgewählt
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CD-Rezension Concerto Köln
Klingende Fan-Post
Concerto Köln hat sich die Musik Domenico Scarlattis im Orchestergewand von Charles Avison vorgenommen
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CD-Rezension Pera Ensemble
Neu arrangiert
Das Pera Ensemble konfrontiert die italienische Renaissance mit orientalischen Klangwelten
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CD-Rezension Renée Fleming
Goldener Vokalglanz
Renée Fleming verleiht dem 1934 entstandenen Zyklus der Zweiten Wiener Schule einen vokalen Glanz
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Interview Jonas Kaufmann„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.

