Giacomo Puccini (*22.12.1859 in Lucca, †29.11.1924 in Brüssel) war der bedeutendste italienische Opernkomponist in der Nachfolge Verdis. Er entstammte einer Musikerfamilie von Organisten und Chorleitern, deren Tradition auch er folgen sollte. Eine eindrückliche „Aida“-Aufführung von 1876 in Pisa veranlasste ihn aber dazu, sich der Oper zuzuwenden. Neben seinen bekanntesten Opern „Tosca“ (1900) und „Madame Butterfly“ (1904) galt „La Bohème (1896) lange Zeit als Prototyp der italienischen Oper mit ihrer lyrisch-sentimentalen Haltung, im Gegensatz zu Verdis heroischer Oper. Mit der Uraufführung von „La fanciulla del West“ 1910 an der New Yorker Met bestätigte Puccini seinen internationalen Erfolg. Seine letzte Oper „Turandot“ blieb unvollendet – er starb in Brüssel, wo er sich Heilung von seinem Krebsleiden erhoffte.
Giacomo Puccini
Giacomo Puccini

Termine
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Do., 18. Juni 2026 15:00 Uhr
Steintor Varieté, Halle (Saale)Konzert
Staatskapelle Halle, Andreas Wolf
Werke von Mozart, Puccini, Lehár, J. Strauss, R. Strauss & Schumann
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Musiktheater
Puccini: Tosca
Dirk Kaftan (Leitung), Silvia Gatto (Regie)
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Termintipp
Fr., 19. Juni 2026 21:00 Uhr
Marktplatz, AltenburgKonzert
Kinder- & Jugendchor des Theater Altenburg Gera, Opernchor des Theater Altenburg Gera, Philharmonisches Orchester Altenburg Gera, Thomas Wicklein
Werke von Wagner, Lehár, Puccini, Verdi, Bizet, Lloyd Webber & Leigh
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Sa., 20. Juni 2026 18:00 Uhr
Aalto-Musiktheater Essen, EssenMusiktheater
Puccini: La fanciulla del West
Andrea Sanguinet (Leitung), Dirk Schmeding (Regie)
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Musiktheater
Puccini: Tosca
Evmorfia Metaxaki (Floria Tosca), Konstantinos Klironomos (Mario Cavaradossi), Gerard Quinn (Scarpia), Stefan Vladar (Leitung), Dietrich Hilsdorf (Regie)
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Sa., 20. Juni 2026 20:00 Uhr
Stadttheater Passau, PassauPremiere
Musiktheater
Puccini: Turandot
Basil H. E. Coleman (Leitung), Jonathan Lunn (Regie)
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Sa., 20. Juni 2026 20:00 Uhr
Citykirche St. Nikolaus, AachenMusik in Kirchen
Puccini: Suor Angelica
Studierende der HfMT Köln, Timo Handschuh (Leitung), Ramona Bartsch (Regie)
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Termintipp
Sa., 20. Juni 2026 21:00 Uhr
Marktplatz, AltenburgKonzert
Kinder- & Jugendchor des Theater Altenburg Gera, Opernchor des Theater Altenburg Gera, Philharmonisches Orchester Altenburg Gera, Thomas Wicklein
Werke von Wagner, Lehár, Puccini, Verdi, Bizet, Lloyd Webber & Leigh
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So., 21. Juni 2026 16:00 Uhr
Festspielhaus Immling, HalfingMusiktheater
Puccini: Tosca
Immling Festival
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So., 21. Juni 2026 18:00 Uhr
Oper Halle, Halle (Saale)Musiktheater
Puccini: Madama Butterfly
Barbara Senator (Cio-Cio San), Yulia Sokolik (Suzuki), Chulhyun Kim (B. F. Pinkerton), Gerd Vogel (Sharpless), Robert Sellier (Goro), Fabrice Bollon (Leitung), Patric Seibert (Regie)
Artikel
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OPERN-KRITIK: SALZBURGER FESTSPIELE – IL TRITTICO
Die einzige Zigarette vor dem Aus
(Salzburg, 29.7.2022) Die Sopranistin Asmik Grigorian, der Regisseur Christof Loy und der Dirigent Franz Welster-Möst gehen ihren dreieinigen Puccini mit fantastischer Kompromisslosigkeit und Wahrheitssuche an – und feiern einen Triumph.
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Opern-Kritik: Bregenzer Festspiele – Madame Butterfly
Puccini für Poesiebegabte
(Bregenz, 24./25.7.2022) Die Bregenzer Festspiele bieten viel mehr als eine spektakelnde „Oper für alle“. Das Wagnis der Intimität in der Inszenierung von Andreas Homoki geht voll auf.
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Eutiner Festspiele: Madama Butterfly auf der Seebühne
Machtspiele und Intrigen
Am Ufer des Großen Eutiner Sees fügt sich die Naturkulisse ideal ins Bühnengeschehen von Puccinis „Madama Butterfly“.
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Ballett: Puccinis „Messa di Gloria“ im Ulmer Münster
Getanzte Messe
Vom Wahrzeichen zur Spielstätte: Ballettdirektor Rainer Feistel choreografiert die „Messa di Gloria“ von Giacomo Puccini im Ulmer Münster.
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OPERN-KRITIK: Grand Théâtre de Genève – TURANDOT
Von blutiger Archaik zum utopischen Menschsein
(Genf, 26.6.2022) Grandios gelungen: Der amerikanische Regisseur Daniel Kramer und das Künstlerkollektiv von teamLab nehmen das Märchen von der gefühlsvereisten Puccini-Prinzessin beim Wort und setzen dem martialisch Monumentalen magische Zauberzeichen von erlösender Kraft entgegen.
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Atemberaubendes Feuerwerk
Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.








