© Kai Bienert

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm (* 13. März 1952 in Karlsruhe) gehört heute zu den produktivsten und meistgespielten Komponisten der Gegenwart. Er hat mittlerweile über 500 Werke verfasst, bestehend aus Orchester- und Bühnenwerken, Vokalkompositionen sowie Filmmusiken. Den großen Durchbruch hatte Rihm, der schon seit seinem 11. Lebensjahr komponierte, 1974 bei den Donaueschingen Musiktagen, wo sein erstes Orchesterstück „Morphonie – Sektor IV“ uraufgeführt wurde. Seitdem ist der Stockhausen-Schüler nicht mehr aus der Neuen Musikszene in Deutschland wegzudenken.
Stilistisch lassen sich Wolfgang Rihms Kompositionen in verschiedene Schaffensperioden unterteilen: Während seine Frühwerke noch eine Nähe zu den Instrumentalstücken Beethovens, Schönbergs oder Weberns aufweisen, werden Klänge bei ihm später, im Sinne einer neuen Erforschung musikalischer Semantik, als Chiffren gedeutet. Außerdem vermittelten Wolfgang Rihm literarische Texte wichtige Impulse. Das lässt sich besonders gut in seinen Musiktheaterstücken erkennen. Unter anderem komponierte Rihm „Oedipus“ nach Texten von Sophokles, Hölderlin, Nietzsche und Heiner Müller sowie „Die Eroberung von Mexico“ auf Grundlage nach Texten von Antonin Artaud.

    Sonntag, 26.01.2020 20:00 Uhr Konzerthaus Freiburg

    Sol Gabetta, Kammerorchester Basel, Sylvain Cambreling

    Mendelssohn: Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26 & Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische“, Rihm: Cellokonzert „Für Sol” (DEA)

    Samstag, 01.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz (Premiere)

    Claudio Otelli (Lenz), Christoph Heinrich (Obelin), Christian-Andreas Engelhardt (Kaufmann), Maria Martin Gonzalez (Simmen), Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Donnerstag, 06.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Claudio Otelli (Lenz), Christoph Heinrich (Obelin), Christian-Andreas Engelhardt (Kaufmann), Maria Martin Gonzalez (Simmen), Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Freitag, 14.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Claudio Otelli (Lenz), Christoph Heinrich (Obelin), Christian-Andreas Engelhardt (Kaufmann), Maria Martin Gonzalez (Simmen), Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Mittwoch, 26.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Claudio Otelli (Lenz), Christoph Heinrich (Obelin), Christian-Andreas Engelhardt (Kaufmann), Maria Martin Gonzalez (Simmen), Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Freitag, 20.03.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Claudio Otelli (Lenz), Christoph Heinrich (Obelin), Christian-Andreas Engelhardt (Kaufmann), Maria Martin Gonzalez (Simmen), Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Montag, 23.03.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

    Arditti Quartet

    Rihm: Geste zu Vedova & Streichquartett Nr. 3, Hosokawa: Neues Werk (DEA), Mason: This present moment used to be the unimaginable future… (DEA)

    Dienstag, 24.03.2020 12:30 Uhr Alte Aula der Universität Heidelberg

    Kammermusik Akademie

    Heidelberger Frühling
    Mittwoch, 25.03.2020 12:30 Uhr Alte Aula der Universität Heidelberg

    Kammermusik Akademie

    Heidelberger Frühling
    Donnerstag, 26.03.2020 12:30 Uhr Alte Aula der Universität Heidelberg

    Kammermusik Akademie

    Heidelberger Frühling
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