© Kai Bienert

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm (* 13. März 1952 in Karlsruhe) gehört heute zu den produktivsten und meistgespielten Komponisten der Gegenwart. Er hat mittlerweile über 500 Werke verfasst, bestehend aus Orchester- und Bühnenwerken, Vokalkompositionen sowie Filmmusiken. Den großen Durchbruch hatte Rihm, der schon seit seinem 11. Lebensjahr komponierte, 1974 bei den Donaueschingen Musiktagen, wo sein erstes Orchesterstück „Morphonie – Sektor IV“ uraufgeführt wurde. Seitdem ist der Stockhausen-Schüler nicht mehr aus der Neuen Musikszene in Deutschland wegzudenken.
Stilistisch lassen sich Wolfgang Rihms Kompositionen in verschiedene Schaffensperioden unterteilen: Während seine Frühwerke noch eine Nähe zu den Instrumentalstücken Beethovens, Schönbergs oder Weberns aufweisen, werden Klänge bei ihm später, im Sinne einer neuen Erforschung musikalischer Semantik, als Chiffren gedeutet. Außerdem vermittelten Wolfgang Rihm literarische Texte wichtige Impulse. Das lässt sich besonders gut in seinen Musiktheaterstücken erkennen. Unter anderem komponierte Rihm „Oedipus“ nach Texten von Sophokles, Hölderlin, Nietzsche und Heiner Müller sowie „Die Eroberung von Mexico“ auf Grundlage nach Texten von Antonin Artaud.

    Mittwoch, 18.12.2019 20:00 Uhr Residenz München

    Brahmsliebe

    Maximilian Hornung (Violoncello), Münchner Symphoniker, Kevin John Edusei (Leitung)

    Samstag, 18.01.2020 20:00 Uhr Konzerthalle Bamberg
    Samstag, 01.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz (Premiere)

    Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Donnerstag, 06.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Freitag, 14.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Mittwoch, 26.02.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Montag, 23.03.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

    Arditti Quartet

    Rihm: Geste zu Vedova & Streichquartett Nr. 3, Hosokawa: Neues Werk (DEA), Mason: This present moment used to be the unimaginable future… (DEA)

    Donnerstag, 26.03.2020 19:30 Uhr Die Glocke Bremen

    Nicola Benedetti, Leonard Elschenbroich, Alexei Grynyk

    Schumann: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63, Rihm: Fremde Szenen I–III, Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8

    Samstag, 25.04.2020 19:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

    Sonntag, 03.05.2020 15:30 Uhr Theater Bremen

    Rihm: Jakob Lenz

    Hartmut Keil (Leitung), Marco Štorman (Regie)

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