© Kai Bienert

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm (* 13. März 1952 in Karlsruhe) gehört heute zu den produktivsten und meistgespielten Komponisten der Gegenwart. Er hat mittlerweile über 500 Werke verfasst, bestehend aus Orchester- und Bühnenwerken, Vokalkompositionen sowie Filmmusiken. Den großen Durchbruch hatte Rihm, der schon seit seinem 11. Lebensjahr komponierte, 1974 bei den Donaueschingen Musiktagen, wo sein erstes Orchesterstück „Morphonie – Sektor IV“ uraufgeführt wurde. Seitdem ist der Stockhausen-Schüler nicht mehr aus der Neuen Musikszene in Deutschland wegzudenken.
Stilistisch lassen sich Wolfgang Rihms Kompositionen in verschiedene Schaffensperioden unterteilen: Während seine Frühwerke noch eine Nähe zu den Instrumentalstücken Beethovens, Schönbergs oder Weberns aufweisen, werden Klänge bei ihm später, im Sinne einer neuen Erforschung musikalischer Semantik, als Chiffren gedeutet. Außerdem vermittelten Wolfgang Rihm literarische Texte wichtige Impulse. Das lässt sich besonders gut in seinen Musiktheaterstücken erkennen. Unter anderem komponierte Rihm „Oedipus“ nach Texten von Sophokles, Hölderlin, Nietzsche und Heiner Müller sowie „Die Eroberung von Mexico“ auf Grundlage nach Texten von Antonin Artaud.

Freitag, 23.10.2020 17:00 Uhr Congresshalle Saarbrücken

Elisabeth Kulman, Deutsche Radio Philharmonie, Michael Sanderling

Lutosławski: Mini Overture, Mahler/Riehn: Kindertotenlieder, Bruckner: Streichquintett F-Dur

Freitag, 23.10.2020 20:00 Uhr Congresshalle Saarbrücken

Elisabeth Kulman, Deutsche Radio Philharmonie, Michael Sanderling

Lutosławski: Mini Overture, Mahler/Riehn: Kindertotenlieder, Bruckner: Streichquintett F-Dur

Samstag, 24.10.2020 19:30 Uhr Konzerthaus Karlsruhe

Elisabeth Kulman, Deutsche Radio Philharmonie, Michael Sanderling

Rihm: Nähe fern 1, Mahler/Riehn: Kindertotenlieder, Brahms/Bruckner: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Sonntag, 25.10.2020 11:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Gerhard Oppitz, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Rihm: Gejagte Form, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5

Sonntag, 25.10.2020 15:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Gerhard Oppitz, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Rihm: Gejagte Form, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5

Montag, 26.10.2020 18:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Gerhard Oppitz, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Rihm: Gejagte Form, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5

Montag, 26.10.2020 20:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Gerhard Oppitz, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Rihm: Gejagte Form, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5

Sonntag, 22.11.2020 11:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

Marie Seidler, Christoph Pohl, Symphoniker Hamburg, Sylvain Cambreling, Hans …

Beethoven: Bühnenmusik zu Goethes „Egmont“ op. 84, Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“, Rihm: Ernster Gesang mit Lied

Montag, 23.11.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Arditti Quartet

Mason: This present moment used to be the unimaginable future…, Hosokawa: Passage, Rihm: Streichquartett Nr. 3 „Im Innersten“

Mittwoch, 09.12.2020 19:30 Uhr Tagungszentrum Onoldia Ansbach

Klavierduo Neeb

Schubert: Variationen über ein eigenes Thema As-Dur D 813 & Fantasie f-Moll D 940, Rihm: Klavierstück Nr. 3 op. 8c, Strawinsky: Petruschka

Mein Publikumserlebnis ...

… Jonathan Stockhammer

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