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Rezension Compositrices – Französische Komponistinnen der Romantik

Schatzkiste

Ein grandioser Zusammenschluss zahlreicher Klangkörper bringt in dieser Box die Werke französischer Komponistinnen aus Romantk und Moderne zum Klingen.

vonEcki Ramón Weber,

Was für ein faszinierendes Unternehmen, was für ein grandioser Zusammenschluss bei diesem Projekt, das sich auf acht CDs den Werken französischer Komponistinnen aus Romantik und Moderne widmet! Neben den bekannteren, Pauline Viardot, Lili und Nadia Boulanger sowie Louise Farrenc und Augusta Holmès, gibt es noch sehr viele heute unbekannte Künstlerinnen kennenzulernen. Alles in Aufnahmen, die zwischen 2019 und 2022 entstanden sind. Eine konzertierte Aktion von mehreren französischen Orchestern und diversen Kammerensembles, die hier alle ihr Bestes geben. Duftig, stimmungsvoll, fein in den Farben und Raumwirkungen gestaffelt etwa die drei Orchesterporträts von Kleopatra, Ophelia und Salome, die eine Zeitgenossin von Debussy und Ravel komponiert hat: Mel Bonis. Kongenial vom Orchester aus Toulouse umgesetzt. Auch die Vokal- und Kammermusik der Anthologie glüht vor Spielfreude und Ausdrucksreichtum. Diese Box ist Schatzkiste und Wunderkammer. Die Entdeckungen bezaubern von Anfang bis Ende voll und ganz und nachhaltig.

Compositrices – Französische Komponistinnen der Romantik
Werke von Farrenc, Viardot, N. Boulanger, Holmes, Sohy, Chaminade, Grandval, Montgeroult, Renié u.a.

Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestre National de France, Les Siècles, Quatuor Hanson u. a.
Bru Zane

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