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Rezension Gustavo Gimeno – Lutosławski: Konzerte

Großartiges aus Luxemburg

Intensiv und mit enormer Gestaltungskraft heben Gustavo Gimeno, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Cellist Jean-Guihen Queyras Konzerte von Lutosławski aufs Podest.

vonEcki Ramón Weber,

Witold Lutosławskis Orchesterkonzert ist ein Klassiker der 1950er-Jahre, eine konsequent moderne Beleuchtung der Tradition, sinnlich, jenseits der westeuropäischen Abenteuer eines eher kopflastigen Serialismus. Gustavo Gimeno und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg präsentieren flächige Streichergruppen, fächern das gesamte Orchester dann wieder wunderbar auf, entwickeln rhythmischen Schub und Temperament. Die solistischen Passagen sind ausgefeilt und inspiriert. Die unterschiedlichen Stimmungen in dieser faszinierenden Orchesterlandschaft werden intensiv ausgelotet, in der Spannung wird nie nachgelassen. Eine gewandelte Musiksprache zeigt das Cellokonzert, das Lutosławski knapp 20 Jahre später für Mstislaw Rostropowitsch schrieb: Die Strukturen sind aufgebrochen, die Klänge rauer, robuster, geschärft. Hier glänzen die Luxemburger gemeinsam mit Solist Jean-Guihen Queyras, der mit enormer Gestaltungskraft und Klangfantasie den Solopart interpretiert. Dazu gibt es noch das 1915/16 entstandene Werk „Schelomo“ von Ernest Bloch, ebenfalls für Cello und Orchester: konzentriert, dicht, aufwühlend, überaus berührend. Alles auf dieser CD mustergültig.

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Lutosławski: Konzert für Orchester & Cellokonzert, Bloch: Schelomo

Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Gustavo Gimeno (Leitung)
harmonia mundi

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