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Rezension Arabella Steinbacher – Lentz: Violinkonzert

Undogmatisch

Geigerisch formidabel und innig im Ausdruck präsentiert Arabella Steinbacher das für sie geschriebene Violinkonzert von George Lentz.

vonFrank Armbruster,

Ein Vielschreiber ist Georges Lentz nicht. Das Œuvre des in Australien lebenden Komponisten ist schmal, manchmal feilt er Jahre an seinen Werken. Ein Bratschenkonzert hat er für Tabea Zimmermann geschrieben, dem hat er nun ein Violinkonzert folgen lassen, das er der Geigerin Arabella Steinbacher auf die Finger – und in die Seele – komponiert hat. Ähnlich wie György Ligeti ist Lentz ein undogmatischer Komponist, der aus verschiedensten Quellen schöpft: einen ganzen Kosmos an (An-)Klängen und Atmosphären vereint dieses Werk, das licht und dunkel zugleich ist und mit Steinbacher eine Solistin hat, die sich darin auf berührende Weise versenkt. Geigerisch ist das ebenso formidabel bewältigt wie das hier ebenfalls eingespielte Violinkonzert Beethovens, das Steinbacher mit enormer Ruhe und irisierend schönem Ton geradezu zelebriert. Das von Gustavo Gimeno geleitete Luxemburger Orchester ist ihr dabei ein idealer Partner.

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Arabella Steinbacher
Arabella Steinbacher

Lentz: Violinkonzert „… to beam in distant heavens…“, Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

Arabella Steinbacher (Violine), Luxembourg Philharmonic, Gustavo Gimeno (Leitung)
Pentatone

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