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Rezension Simone Kermes – Mio Caro Händel

Lieblingskomponist Händel

Man kennt Simone Kermes als Frau der Extreme, so auch auf „Mio Caro Händel“ – eine Hommage an ihren persönlichen Lieblingskomponisten.

vonVeronika Werner,

Simone Kermes’ neues Album ist eine Hommage an ihren persönlichen Lieblingskomponisten Händel: Ausgewählt wurden Arien aus teils wenig bekannten Opern und Oratorien, dazwischen steht das einzige deutsche Stück „Süße Stille, sanfte Quelle“ – für die Sopranistin ein Schlüsselwerk, das einst ihre Begeisterung für Händel geweckt hat. Begleitet wird die Sängerin vom Ensemble Amici Veneziani, das von ihr gegründet wurde und aus langjährigen und befreundeten Musikerkollegen besteht. Man kennt Simone Kermes als Frau der Extreme, so auch auf „Mio Caro Händel“: Hier klingt Liebliches durch langsame Tempi etwas überzuckert, Dramatisches wird durch tatsächlich eingespieltes Donnergrollen schon vor Beginn des ersten Stücks überhöht. Die Freude, sich in diese Emotionen zu begeben, ist ihr anzumerken, jedoch nimmt sie es dem Hörer vorweg, diese auch selbst zu entdecken.

Simone Kermes
Simone Kermes © Sandra Ludewig

Mio Caro Händel
Arien aus Rinaldo, Giulio Cesare, La Resurrezione, Amadigi di Gaula, Il Trionfo del Tempo e del Disinganno, Serse, Teseo, Rodelinda, Athalia, Deidamia, Lotario & The Triumph of Time and Truth

Simone Kermes (Sopran), Amici Veneziani, Boris Begelmann (Konzertmeister)
Sony Classical

Sehen Sie den Trailer zum Album „Mio Caro Händel“ von Simone Kermes:

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Atemberaubendes Feuerwerk

Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.

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