Christoph Willibald Gluck (*2. Juli 1714 in Erasbach; † 15. November in Wien) gilt heute aufgrund seiner Leistungen im Opernfach ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Komponisten des Genres. Mit der von ihm angestoßenen, als Opernreform bekannt gewordenen Bestrebung, die Opernformen der Opera seria und der Opera buffa wieder zu ihrem Ursprung zu führen, revolutionierte er die vorab herrschenden Konventionen – zugleich beeinflusste er nachfolgende Opernkomponisten maßgeblich. Den Grundstein seiner Opernkarriere legte er nach einem erfolglosen Logik- und Mathematikstudium im Jahr 1737 in Mailand, wo er von Giovanni Battista Sammartini zum Komponisten ausgebildet wurde und mit seinen ersten, der Opera seria zugerechneten Werken bereits nach kurzer Zeit größere Erfolge feierte. Es folgte eine Kapellmeisterstelle in Wien, in deren Zeit er sich immer mehr der französischen Opéra-comique zuwandte, dazu längere Aufenthalte in Paris, um seine neuen Opernbestrebungen auch in Frankreich zu etablieren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in Wien. Neben rund fünfzig Opern, darunter seine bekanntesten Werke „Orfeo ed Euridice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Paride ed Elena“, hinterließ er zahlreiche Ballette, Instrumentalkompositionen und geistliche Werke.
Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Gluck

Termine
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Musiktheater
Gluck: Iphigénie en Tauride
Maeve Höglund (Iphigenie), Timothy Connor (Orest), Sahel Salam (Pylades), Juan Orozco (Agamemnon & Thoas), Cassandra Wright (Klytämnestra & Diana), André de Ridder (Leitung), Caterina Cianfarini (Regie)
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Fr., 26. Juni 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
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Sa., 27. Juni 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
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So., 28. Juni 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
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Di., 30. Juni 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
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Musiktheater
Gluck: Iphigénie en Tauride
Maeve Höglund (Iphigenie), Timothy Connor (Orest), Sahel Salam (Pylades), Juan Orozco (Agamemnon & Thoas), Cassandra Wright (Klytämnestra & Diana), André de Ridder (Leitung), Caterina Cianfarini (Regie)
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Mi., 01. Juli 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
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Do., 02. Juli 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
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Fr., 03. Juli 2026 20:00 Uhr
Georg-Büchner-Platz, DarmstadtKonzert
Jana Baumeister, Megan Marie Hart, Lena Sutor-Wernich, Staatsorchester Darmstadt, Johannes Zahn, Gernot Wojnarowicz
Werke von Rossini, Wood, Gluck, Verdi, Dvořák u. a.
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Fr., 03. Juli 2026 21:00 Uhr
Hofgut, GeraMusiktheater
Der Weg des Orpheus
Kai Wefer (Orpheus), Aiste Stankeviciute (Eurydike), Julia Gromball (Wagemut), Johannes Beck (Sinnlosigkeit), Johannes Pietzonka (Sisyphos), Ruben Gazarian/Thomas Wicklein (Leitung), Kay Kuntze (Regie)
Artikel
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Internationale Gluck-Festspiele Nürnberg 2024
Über Titus’ Milde schrieb nicht nur Mozart
Die Internationalen Gluck-Festspiele Nürnberg laden zum Vergleich zweier Opern ein.
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Opern-Kritik: Opéra Royal – Orphée et Eurydice
Mythos trifft Romantik
(Versailles, 9.3.2024) Wenn der Romantiker und Klangfarbenzauberer Hector Berlioz seinen Kollegen Christoph Willibald Gluck deutet, entsteht ein aufregend neues Bild des Meisters der Reformoper. Das Collegium 1704 aus Prag und sein musikalischer Leiter Václav Luks setzen es grandios in die klangpralle Tat um.
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Opern-Kritik: Theater Erfurt – Telemaco
Circe ist die Beste
(Erfurt, 22.4.2023) Die Wiener Festoper von Gluck wird in der griechischen Saison des Theater Erfurt zum packenden Werk mit brillanten und betörenden Arien und einer Circe, die mit ihrem Stratosphärensopran vollends verzaubert.
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Opern-Kritik: Théâtre National de l’Opéra comqiue – Armide
Gluck im Glück
(Paris, 13.11.2022) Barockdiva Véronique Gens in der Titelpartie und Maestro Christophe Rousset mit Les Talens Lyriques beleben die neue Natürlichkeit des Christoph Willibald Gluck. Regisseurin Lilo Baur bleibt in ihrer atmosphärisch schönen Inszenierung allzu demütig.
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Opern-Kritik: Komische Oper Berlin – Orfeo ed Euridice
Orpheisches Zank- und Glücksmysterium
(Berlin, 23.1.2022) David Bates steigert die geniale Gluck-Partitur zum Thriller, Damiano Michielettos Regie steht Harry Kupfers legendärer Inszenierung von 1987 in nichts nach. Ein Triumph auf ganzer Linie.
Rezensionen
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Rezension Rolando Villazón – Orfeo son io
Nobler Rausch der Klänge
Das gemeinsame Konzertprogramm „Orfeo son io“ von Rolando Villazón und Christina Pluhar überzeugt auch als Aufnahme.
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Rezension Paul Agnew – Gluck: Orphée et Eurydice
Orpheische Sternstunde
Den Spezialisten von Les Arts Florissants gelingt unter Paul Agnews Leitung eine sensationelle Aufnahme von Glucks „Orphée et Eurydice“ in der Pariser Version.
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Rezension Stefan Temmingh – Sound Stories
Abenteuerlustig
Auf neun unterschiedlichen Flöten und drei Harfen erzählen Stefan Temmingh und Margret Koell Klang-Geschichten aus zahlreichen Epochen.
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Rezension Yuja Wang – The Vienna Recital
Beliebiges Kunterbunt
Yuja Wang beweist in ihrem „Vienna Recital“ erneut ihre technischen Fähigkeiten, große Klavierkunst gelingt ihr jedoch nicht.
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Rezension Jakub Józef Orliński – Gluck: Orfeo ed Euridice
Bravouröse Deutung
Glucks „Orfeo ed Euridice“ wird mit Jakub Józef Orliński und Elsa Dreisig in den Titelpartien in allen Schattierungen durchdrungen.
Werke
Leider konnten wir keine Werke finden.
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Interview Rudolf Buchbinder„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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Audio der Woche
Atemberaubendes Feuerwerk
Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.








