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Bo Skovhus

Der dänische Bariton Bo Skovhus, geboren 1962 in Ikast, studierte am Musikkonservatorium in Aarhus, an der Opernakademie Kopenhagen sowie in New York bei Oren Brown. Internationale Aufmerksamkeit erregte er 1988, als er kurzfristig die Partie des Don Giovanni an der Wiener Volksoper übernahm. In der Folge entwickelte sich Wien zu einem ersten Zentrum seiner Karriere; 1997 wurde ihm der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen.

Seit bald vier Jahrzenten ist Skovhus regelmäßig an führenden Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Opéra national de Paris, dem Royal Opera House Covent Garden und der Metropolitan Opera New York zu erleben. Zu den Höhepunkten seines breit gefächerten Repertoires zählen die Partien des Wozzeck (Alban Berg), Lear (Aribert Reimann) und Eugen Onegin (Peter Tschaikowsky). An der Pariser Oper wirkte er an der Uraufführung von Michael Jarrells „Bérénice“ mit. 2021 sang er bei den Bayreuther Festspielen die Rolle des Beckmesser in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Zudem ist Skovhus gern gesehener Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh Festival und der Schubertiade Hohenems.

Auch als Lied- und Konzertsänger ist Skovhus international tätig. Er trat unter anderem bei den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh Festival auf und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Muti, Mariss Jansons und Philippe Jordan zusammen. Seine Diskografie umfasst Opernaufnahmen ebenso wie Liedeinspielungen mit Werken von Schubert, Schumann, Wolf, Mahler und skandinavischen Komponisten.

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