Für ein historisch informiertes Wiederaufleben der eigenen Ensemblegeschichte sorgen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Axel Kober im kommenden Philharmonischen Konzert. Das Programm nimmt Bezug auf ein Konzert, das vor genau 100 Jahren im Rahmen eines Musikfests der Stadt Duisburg stattfand. In den 1920er-Jahren führte der damalige Musikdirektor Paul Scheinpflug das Orchester in eine künstlerische Blütezeit. Aufgeführt wurden damals unter anderem Werke des aufstrebenden Rudi Stephan, das in Duisburg uraufgeführte Konzert für Orchester von Paul Hindemith sowie Beethovens ikonisches Violinkonzert. Dem Plagiatsverdacht möchte sich Kober jedoch nicht ganz hingeben – anstelle des Violinkonzerts erklingt Beethovens viertes Klavierkonzert, interpretiert von der jungen Pianistin Isata Kanneh-Mason. Eine musikalische Verneigung erfährt auch Scheinpflug selbst – mit seiner „Shakespeare-Ouvertüre“.
Isata Kanneh-Mason gastiert in Duisburg
Duisburger Musikgeschichte
Die Duisburger Philharmoniker blicken auf ein historisches Konzert ihrer Stadt.
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Isata Kanneh-Mason (*1996 in Nottingham) ist eine britische Pianistin. Sie studierte Klavier an der Royal Academy of Music in London und erhielt dort ein Stipendium der Elton John Scholarship Fund. Als Solistin tritt sie mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem…
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1877 als „Neue Städtische Kapelle“ unter der Leitung von Hermann Brandt gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker seit nunmehr 140 Jahren fester Bestandteil der deutschen Orchesterlandschaft. Erste große Beachtung fand das Orchester für die deutsche Erstaufführung der neunten Sinfonie Anton Bruckners, woran sich…
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Nach seinem Dirigierstudium in Würzburg und Festanstellungen in Schwerin, Dortmund, Mannheim und Leipzig ging Axel Kober, 1970 in Kronach geboren, 2009 an die Deutsche Oper am Rhein. Als gefeierter Wagner-Interpret dirigierte Kober mehrfach bei den Bayreuther Festspielen und war als Gastdirigent u.…
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Termine
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Musiktheater
Beethoven: Fidelio
Yannick Debus (Don Fernando), Christof Fischesser (Rocco), Derek Welton (Don Pizarro), Anna El-Khashem (Marzelline), Klaus Florian Vogt (Florestan), Gabriela Scherer (Leonore), Andrew Owens (Jaquino), Axel Kober (Leitung), Andreas Homoki (Regie)
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Beethoven: Fidelio
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So., 10. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Meisterwerke
Duisburger Philharmoniker, Sebastian Ludwig (Leitung)
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Musiktheater
Beethoven: Fidelio
Yannick Debus (Don Fernando), Christof Fischesser (Rocco), Derek Welton (Don Pizarro), Anna El-Khashem (Marzelline), Klaus Florian Vogt (Florestan), Gabriela Scherer (Leonore), Andrew Owens (Jaquino), Axel Kober (Leitung), Andreas Homoki (Regie)
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Musiktheater
Beethoven: Fidelio
Yannick Debus (Don Fernando), Christof Fischesser (Rocco), Derek Welton (Don Pizarro), Anna El-Khashem (Marzelline), Klaus Florian Vogt (Florestan), Gabriela Scherer (Leonore), Andrew Owens (Jaquino), Axel Kober (Leitung), Andreas Homoki (Regie)
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Fr., 15. Mai 2026 19:30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf – Deutsche Oper am Rhein, DüsseldorfPremiere
Konzert
Gounod: Die Königin von Saba (konzertant)
Liana Aleksanyan (Balkis), Annabel Kennedy (Bénoni), Jake Muffett (Phanor), Bogdan Taloș (Le Roi Soliman), Charlotte Langner (Sarahil), Valentin Ruckebier (Méthousaël), Henry Ross (Amrou), Jacob Harrison (Sadoc), Duisburger Philharmoniker, Hendrik Vestmann (Leitung)
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Musiktheater
Beethoven: Fidelio
Yannick Debus (Don Fernando), Christof Fischesser (Rocco), Derek Welton (Don Pizarro), Anna El-Khashem (Marzelline), Klaus Florian Vogt (Florestan), Gabriela Scherer (Leonore), Andrew Owens (Jaquino), Axel Kober (Leitung), Andreas Homoki (Regie)
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Konzert
Frank Peter Zimmermann, Duisburger Philharmoniker, Stefan Blunier
Schostakowitsch: Zwei Stücke von Domenico Scarlatti für Blasorchester op. 17, Hindemith: Violinkonzert, Nielsen: Sinfonie Nr. 4 op. 29 „Das Unauslöschliche“
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Ein Leben für die Mandoline
Mit Mandolinkonzerten von Vivaldi und Say zeigt Avi Avital bei den Duisburger Philharmonikern die Virtuosität seines Instruments.
Rezensionen
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Mit jugendlicher Energie und starker Besetzung erschaffen Axel Kober und die Duisburger Philharmoniker ein wahres Juwel der Wagner-Interpretaton.
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