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Bayreuth Baroque Opera Festival

Wo prächtige Stimmen den Barockhimmel erfüllen

Nicola Antonio Porporas „Carlo il Calvo“ eröffnet das neue Festival Bayreuth Baroque im Markgräflichen Opernhaus.

vonJohann Buddecke,

Bayreuth, bei Musikfans weltweit ein Synonym für höchsten Operngenuss, feiert in diesem Jahr den Start eines neuen Festivals – und das gänzlich ohne den in Bayreuth so allgegenwärtigen Richard Wagner. Das neugegründete Bayreuth Baroque Opera Festival nämlich richtet seinen Blick, wie es bereits am Namen erkennbar ist, in die Barockzeit und legt seinen Schwerpunkt auf selten gespielte Werke, die fortan jährlich im September im Markgräflichen Opernhaus erklingen sollen. Und gerade die Spielstätte als Originalschauplatz soll das Festivalerlebnis bei Opernfans zum Hochgenuss werden lassen: 1748 eröffnet und 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, zählt das Theater der Markgräfin Wilhelmine zu den wenigen erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts. Nach einer denkmalgerechten Renovierung 2018 wiedereröffnet, wird sowohl die architektonische als auch musikalische Epoche wieder sinnlich erlebbar.

Bayreuth Baroque: Opernstars in barocker Kulisse

Als künstlerischer Leiter des Bayreuth Baroque Opera Festival sorgt Countertenor, Regisseur und Produzent Max Emanuel Cenčić für authentischen Operngenuss – und das nicht nur hinter den Kulissen. So wird er gleich zum Auftakt des Festivals am 3. September an der Seite von Countertenor-Kollege Franco Fagioli in der Premiere von Nicola Antonio Porporas 1738 uraufgeführten Opera seria „Carlo il Calvo“ auf der Bühne stehen. Als weiteres Highlight steht Leonardo Vincis „Gismondo, Re di Polonia“ zum Abschluss des Festivals am 11. und 13. September auf dem Programm. Zudem wird es opernfreie Abende mit international renommierten Künstlern und Ensembles geben, darunter ein Galakonzert mit Joyce DiDonato und Il pomo d’oro. Ebenso können sich die Besucher neben Barockstars wie Julia Lezhneva und Maxim Emelyanychev auf die Ensembles Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone sowie Armonia Atenea unter George Petrou freuen.

Des weiteren stehen auch Konzerte außerhalb des Markgräflichen Opernhauses auf dem Plan, unter anderem ist Jordi Savall mit Hespèrion XXI in der Stadtkirche Bayreuth zu Gast, sowie Mezzosopranistin Romina Basso, Cellist Simon Pappas und Cembalist Markellos Chryssicos in der Schlosskirche Bayreuth. Und natürlich bleibt in heutigen Zeiten die Frage nach dem Gesundheitskonzept nicht aus, dem das Bayreuth Baroque Opera Festival mit einem umfangreichen und gutachtlich geprüften Hygiene­konzept begegnet: Ein- und Auslässe sind choreografiert, Pausenflächen ausreichend dimensioniert, und das Tragen von Gesichtsmasken ist sowohl für Gäste als auch für Musiker während der Vorstellung gewünscht.

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