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Internationales Bachfest Hamburg 2026

Hansestädte im Bachfieber

Mit zahlreichen Gastspielen in den umliegenden Hansestädten rückt das Internationale Bachfest Hamburg in seiner vierten Ausgabe ein dicht geknüpftes Kulturnetzwerk in den Fokus.

vonPatrick Erb,

Zum vierten Mal lädt das Internationale Bachfest Hamburg zu einer Reise durch den Kosmos der Familie Bach ein. In diesem Jahr richtet sich der Blick unter dem Reihentitel „HANSE.BAROQUE.NETZWERK“ insbesondere auf das reiche Kulturerbe der umliegenden Hansestädte. So laden die großen Kirchen in Lübeck, Bremen und Lüneburg zu verschiedenen Passionen von Johann Sebastian Bach ein; in den prunkvollen sogenannten Bauerndomen von Altenbruch, Lüdingworth und Otterndorf erklingen zudem Kantaten und Orgelmusik von Carl Philipp Emanuel Bach. In Buxtehude wiederum verbindet Pianist Tim Allhoff Bach mit der Literatur des japanischen Bestsellerautors Haruki Murakami.

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Gastspiele von Haydn über Mozart bis Beethoven

Weitere Highlights setzen prominente Gasts- und Opernpiele, etwa von Alte-Musik-Spezialist Jordi Savall und der Capella Nacional de Catalunya, die Beethovens Oratorium „Christus am Ölberge“ und Haydns „Die sieben letzten Worte“ präsentieren, sowie Johann Christian Bachs in die Mozartzeit vorausweisende Oper „Amadis de Gaule“. Omer Meir Wellber und das Philharmonische Staatsorchester beteiligen sich am Bachfest mit der aktuellen Premiere von „Die große Stille“ mit Musik von Mozart. Albrecht Mayer interpretiert gemeinsam mit Festivalinitiator Hansjörg Albrecht Sinfonien und Oboenkonzerte von Carl Philipp Emanuel Bach.

Epizentrum Johann Sebastian Bach

Auch die Musik des großen Johann Sebastian steht im Zentrum, etwa „Die Kunst der Fuge“ in einer Fassung für Streichquintett und Cembalo, weltliche Kantaten sowie eine Passionstrilogie im Mariendom. Lebhaft umrahmt wird das Programm des Internationalen Bachfest Hamburg von Literaturkonzerten, musikalischen Spaziergängen und vielfältigen Würdigungen, die Hamburg als Sehnsuchtsort der Bach-Familie und als bedeutendes Kulturzentrum des späten 17. Jahrhunderts erlebbar machen.

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