Zum 200. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts fand 1956 zum ersten Mal die Mozartwoche statt. Heute, 70 Jahre später, gibt es also doppelten Grund zum Feiern. Den roten Faden des Programms bildet allerdings Mozarts Todesjahr 1791, jenes Jahr, das den Beginn der symbolischen Unsterblichkeit jenes Komponisten markiert, der zu den hellsten Sternen am Musikhimmel zählt. „Mozart: lux æterna“ lautet denn auch das Motto der Mozartwoche, die das „ewige Licht“, das von den Werken des Salzburger Komponisten ausgeht, elf Tage lang in all seinen Farben aufleuchten lässt. Natürlich steht aus diesem Anlass auch Mozarts bekanntestes Werk, „Die Zauberflöte“, auf dem Programm, in einer Neuinszenierung des Festivalintendanten Rolando Villazón. Ouvertüren und eine Arie aus Mozarts Opern erklingen auch beim Eröffnungskonzert mit dem Danish Chamber Orchestra und der Mezzosopranistin Emily D’Angelo. Organistin Iveta Apkalna beleuchtet Mozarts Musik im Spiegel von Johann Sebastian Bach, Pēteris Vasks und Arvo Pärt, Pianist Kit Armstrong lädt mit Musikerfreunden zu einer „Expedition Mozart“ ein, und auch die Camerata Salzburg mit Pianist Pierre-Laurent Aimard, die Wiener Philharmoniker in drei Konzerten und die Cappella Andrea Barca lassen den Planeten Mozart auf ihren Achsen rotieren. Vielversprechende Festivalgäste sind überdies das Chamber Orchestra of Europe, Le Concert des Nations mit Jordi Savall und das Hagen Quartett, das im Rahmen der Mozartwoche seine 25-jährige Bühnenkarriere beendet. Filmvorführungen, Künstlergespräche und Vorführungen des Salzburger Marionettentheaters runden das Programm ab.
Mozartwoche Salzburg 2026
Mozartwoche feiert ihren unsterblichen Namensgeber
Die Mozartwoche Salzburg lässt in ihrer 70. Ausgabe die Musik des berühmten Komponisten hell erstrahlen.
© Wolfgang Lienbacher
Festivalfenster
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