Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in Ottobeuren Menschen ohne Socken und Schuhe antreffen. Wassertreten steht bei Gästen des unterallgäuer Kneippkurorts auf dem Tagesplan ganz weit oben. Mehr oder weniger festes Schuhwerk darf man hingegen bei den Besucherinnen und Besuchern der „Ottobeurer Konzerte“ erwarten, die in der barocken Basilika höchsten Kunstgenuss versprechen. Seit 77 Jahren sind hier Spitzenmusiker und -orchester aus der ganzen Welt zu erleben. In diesem Jahr eröffnet Edward Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius“ die Reihe der Basilikakonzerte. Am Pult des Chors und Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks steht Sir Simon Rattle. Vier Wochen später sind der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München zu Gast mit Mozarts Requiem und der Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550. Anton Bruckners monumentale achte Sinfonie mit den Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski bildet den fulminanten Schlusspunkt der Basilikakonzerte. Freunde der Kammermusik kommen indes im neu renovierten Kaisersaal der Benediktinerabtei und im Museum für zeitgenössische Kunst auf ihre Kosten.
Ottobeurer Konzerte 2026
Kunstgenuss im Herzen des Allgäus
Die Ottobeurer Konzerte feiern in diesem Jahr ihre 77. Saison mit Spitzenmusikern aus aller Welt auf höchstem Niveau.
© BR/Astrid Ackermann
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