Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
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Rezension Michael Hell – Sounds of Eggenberg
Klingender Bilderbogen
Wie die Musik am Hof der steirischen Fürsten Eggenberg geklungen haben mag, machen Michael Hell und das Ensemble Ärt House 17 erlebbar.
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Rezension Riccardo Minasi – Haffner-Akademie
Spannungsgeladen
Riccardo Minasi und das Ensemble Resonanz verbinden kongenial Instrumentales und Vokale von Mozart und laden zum genauen Hinhören ein.
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Buchrezension – Herbert Haffner: Wen die Götter lieben
„Supernovae“ der Klassik
Herbert Haffner porträtiert in „Wen die Götter lieben“ allzu früh verstummte Künstler.
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Rezension Dylan Corlay – Hahn: Le Dieu bleu
Zauberhaft schillernd
Reynaldo Hahns lange Zeit vergessene Ballettmusik „Le Dieu bleu“ wird von Dylan Corlay und den Frivolités Parisiennes zum Leben erweckt.
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CD-Rezension Lucas Debargue
Genial oder bloß verschroben?
Stilistisch merkwürdig, fast kauzig wirkt Debargues Interpretation von Scarlatti, ausdrucksarm bleibt sein Schubert
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CD-Rezension Nils Mönkemeyer Mozart with Friends
Mozarts Freunde
Mozarts Kegelstatt-Trio, dargeboten von vier starken Interpreten, das bietet der neueste Streich von Nils Mönkemeyer
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CD-Rezension Dresdner Kreuzchor
Urwüchsiger Gesamtklang
Das Jubiläums-Album mit den Kreuzkantoren Rudolf Mauersberger, Martin Flämig und Roderich Kreile
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CD-Rezension Wolfgang Emanuel Schmidt
Nomen est omen
Das Debütalbum des Streicherensembles Metamorphosen Berlin unter der Leitung des Cellisten Wolfgang Emanuel Schmidt
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CD-Rezension La Morra
Historiker-Glück
Erfolgreiche musikalische Verlebendigung einer Renaissance-Dekade: La Morra präsentiert eine erstaunliche stilistische Bandbreite
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CD-Rezension Christian Gerhaher
Urromantisch
Schlicht und ergreifend: Kammermusikalisch von Christian Gerhaher interpretierte Folk Songs
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CD-Rezension Ronald Brautigam
Klingende Fagott-Geschichte
Eine Aufnahme zum Entdecken – mit viel Gewandtheit, Detailfreude, Geplauder und instrumentaler Sangesfreudigkeit
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CD-Rezension RIAS Kammerchor
Gewaltiger Chorklang
Die lang gezogenen Linien gelingen dem Berliner Chor mühelos und Rademann weiß genau, wie eine dynamische Einheit entsteht
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CD-Rezension Ödön Rácz
Nachtigall
Dass ein Kontrabass wunderbar singen kann und nicht nur brummen, beweist Ödön Rácz auf seiner Solo-CD
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CD-Rezension Spīķeru String Quartet
Trost-Musik
Berückend, betörend, suggestiv, meisterhaft: Das Spīķeru String Quartet bringt Vasks Quartette unaufhörlich zum Glühen
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CD-Rezension Martin Fröst
Kleinteilig
Von Gregorianik und Hildegard von Bingen über Telemann, Tango, Brahms und Klezmer: Martin Fröst klarinettisiert die Musikhistorie
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CD-Rezension Renaud Capuçon
Liebevoll
Mit berückender Eleganz: Renaud Capuçon spielt Lalo, Sarasate und Bruch
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CD-Rezension Magdalena Kožená
Braver Wohlklang
Eine leise Enttäuschung: Magdalena Kožená scheitert an Monteverdis dramatischer Substanz
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CD-Rezension Simone Kermes
Reise in die Sinnlichkeit
Die Sopranistin Simone Kermes überrascht mit Renaissance-Liedern der europäischen Fürstenhöfe des 17. Jahrhunderts
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DVD-Rezension Martha Argerich
Kosmos Klavier
Der Film versucht zu zeigen, wie es sich in einer Musikerfamilie lebt – und scheitert daran, dass er sich im Materialwust verliert
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CD-Rezension Kent Nagano
Glückliche Ausgrabung
Spannende historische Randnotiz: Iberts und Honeggers vergessene Erfolgsoper von 1937
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CD-Rezension Sabine Devieilhe
Drei Schwestern
Eine echte Entdeckung: Die junge französische Sopranistin bezaubert mit einem ungewöhnlich zusammengestellten Mozart-Programm
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CD-Rezension Michael Tilson Thomas
Gelungener Genremix
Postminimalismus à la John Adams, Techno, Elektronikklänge und Jazz haben bei Mason Bates hörbar Spuren hinterlassen
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CD-Rezension Karl-Heinz Steffens
Dialogisch
Ein stimmiges Plädoyer für diese Musik, federnd in den rhythmisch bewegten Passagen, gut gestaffelt in den einzelnen Gruppen
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CD-Rezension Berlin Piano Trio
Natürlich unpathetisch
Ehrlich: Das Berlin Piano Trio bringt Dvořák und Brahms emotional, aber ohne übermäßig ausgestellte Gefühle
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Interview Jonas Kaufmann„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.


