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Martin Fröst und Vadim Gluzman in der Elbphilharmonie

Folklore und nordische Landschaften

Der schwedische Klarinettist Martin Fröst bringt in Sally Beamishs „Distans“ die Weite Skandinaviens in den Großen Saal der Elbpihlharmonie.

vonJan-Hendrik Maier,

Sally Beamish zählt zu den wichtigsten Stimmen der Gegenwartsmusik aus Großbritannien. 2020 komponierte sie für Geigerin Janine Jansen und Klarinettist Martin Fröst das Doppelkonzert „Distans“, das Anleihen an skandinavischer, schottischer und niederländischer Folklore nimmt und die Weite nordischer Landschaften einfängt. Neben den beiden Solostimmen kommen bisweilen auch archaische Instrumente wie Vogelknochen und Kuhhörner zum Einsatz. Widmungsträger Fröst, derzeit Artist in Residence beim NDR Elbphilharmonie Orchester, und Vadim Gluzman bringen das Konzert nach Hamburg. Den Abend in der Elbphilharmonie eröffnet zunächst Richard Strauss’ hochromantische Bläserserenade. Das mit gerade einmal 17 Jahren vollendete Werk machte bei seiner Uraufführung in Dresden einen so positiven Eindruck, dass sich auch der angesehen Dirigent Hans von Bülow dafür interessierte – und fortan den jungen Strauss förderte. In der zweiten Konzerthälfte erklingt unter der Leitung von Sakari Oramo Beethovens seltener gespielte vierte Sinfonie.

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