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Tami Pohjola debütiert beim Gürzenich-Orchester Köln

Kunstvolle Spiele

Die junge finnische Geigerin Tami Pohjola gibt mit Thomas Adès’ „Concentric Paths“ ihren Einstand beim Gürzenich-Orchester Köln.

vonJan-Hendrik Maier,

Tausendfach gespielte Violinkonzerte gibt es viele. Dass zu ihnen die Geniestreiche von Beethoven, Mendelssohn und Tschaikowsky gehören, versteht sich von selbst. Doch auch Thomas Adès’ „Concentric Paths“ kann bereits 21 Jahre nach seiner Uraufführung dieses Prädikat für sich in Anspruch nehmen, 2010 wurde es sogar von Wayne McGregor für das New York City Ballet choreografiert. Die aufstrebende finnische Geigerin Tami Pohjola lotet das eminent herausfordernde Werk, das kunstvoll mit Bewegungsmustern und Geschwindigkeiten spielt, beim Gürzenich-Orchester Köln aus. Ihr Landsmann am Pult, Sakari Oramo, entführt anschließend mit Jean Sibelius in die finnische Sagenwelt. Dort wandeln Musiker und Zuhörer auf den Spuren des mythischen Liedersängers Lemminkäinen, der in einer Reihe abenteuerlicher Aufgaben beweisen muss, dass er für die Heirat mit Louhi, der Tochter der Herrin des Nordlandes, würdig ist. Die wohl bekannteste Erzählung aus Sibelius’ Suite ist dabei jene vom „Schwan von Tuonela“, in der ein langes Englischhorn-Solo das Tier symbolisiert.

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