© Jean-François Leclercq

Nicholas Angelich

Nicholas Angelich

Der 1970 in den USA geborene Pianist Nicholas Angelich erhielt den ersten Musikunterricht von seiner Mutter. Im Alter von dreizehn Jahren begann er sein Studium in Paris, wo er von Pianisten wie Aldo Ciccolini und Marie-Françoise Bucquet lernte. 1989 belegte er den zweiten Platz beim internationalen Robert Casadesus-Klavierwettbewerb in Cleveland. Weitere Preise folgten.
Nicholas Angelich stand bereits mit vielen renommierten Orchestern auf der Bühne, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra oder dem Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg. Unter der Leitung von Kurt Masur debütierte er 2003 mit dem New York Philharmonic Orchestra. Daneben arbeitete er mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Vladimir Jurowski und Valery Gergiev zusammen.
Regelmäßig spielt Nicholas Angelich auch in Kammermusikbesetzung, entweder mit Streichquartetten oder Solisten wie Sol Gabetta, Joshua Bell, Daniel Müller-Schott oder Renaud und Gautier Capuçon.
Nicholas Angelich bekommt viel Anerkennung für seine Interpretationen von Werken des 20. Jahrhunderts, etwa von Rachmaninow, Bartók und Boulez. Der Komponist Pierre Henry widmete ihm das „Concerto for piano without orchestra“.

Sonntag, 25.10.2020 19:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

Nicholas Angelich, Symphoniker Hamburg, Sylvain Cambreling

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur“

Donnerstag, 07.01.2021 19:30 Uhr Philharmonie Essen

Nicholas Angelich, Essener Philharmoniker, Jun Märkl

Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 „Ägyptisches“, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

Freitag, 08.01.2021 19:30 Uhr Philharmonie Essen

Nicholas Angelich, Essener Philharmoniker, Jun Märkl

Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 „Ägyptisches“, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

Interview Nicholas Angelich

„Es ist wichtig, offenen Geistes zu bleiben“

Sich mit Musik auseinanderzusetzen heißt für Nicholas Angelich, dass man auch jenen Kompositionen Respekt erweist, die sich einem nicht sofort erschließen. weiter