Renaud Capuçon

Renaud Capuçon

Der 1976 in Chambéry geborene französische Violinist Renaud Capuçon genießt als Solist und Kammermusiker internationales Renommee. Bereits im Alter von nur vierzehn Jahren studierte er in der Violinklasse von Gérard Poulet am Pariser Konservatorium. Nachdem er drei Jahre darauf seinen Abschluss in den Fächern Violine und Kammermusik absolvierte, folgten weitere Studien bei Thomas Brandis und Isaac Stern. Im Jahr 1997 wurde Renaud Capuçon von Claudio Abbado zum Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters ernannt, wo er in der Folge mit Größen wie Pierre Boulez und Daniel Barenboim zusammenarbeitete. Nachdem er als Solist und Violinvirtuose an zahlreichen internationalen Konzerthäusern Erfolge feierte, ist er heute vermehrt auf dem Gebiet der Kammermusik aktiv. Zu seinen festen Ensemblepartnern gehören sein Bruder, der Cellist Gautier Capuçon sowie der französische Pianist Frank Braley. Von 2006 bis 2010 war Renaud Capuçon als Exklusivkünstler am Konzerthaus Dortmund aktiv, seit 2014 ist er als Professor für Violine am Haute École de Musique in Lausanne tätig. Für seine Leistung erhielt er in den Jahren 2004, 2007 und 2017 den begehrten ECHO Klassik.

Montag, 28.06.2021 19:30 Uhr Laeiszhalle Hamburg
Sonntag, 30.01.2022 11:00 Uhr Mozarteum Salzburg
Freitag, 11.03.2022 19:30 Uhr Universität Salzburg

Renaud Capuçon, Camerata Salzburg, Gregory Ahss

Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 4 c-Moll, Mozart: Violinkonzert A-Dur KV 219, Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“

Sonntag, 13.03.2022 11:00 Uhr Universität Salzburg

Renaud Capuçon, Camerata Salzburg, Gregory Ahss

Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 4 c-Moll, Mozart: Violinkonzert A-Dur KV 219, Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“

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