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Andreas Ottensamer

Andreas Ottensamer entstammt einer traditionsreichen Klarinettisten-Familie: Sein Vater Ernst und sein Bruder David wirkten beide als Solisten bei den Wiener Philharmonikern, er selbst hatte diese Position vierzehn Jahre lang bei den Berliner Philharmonikern inne. Seit Anfang der 2020er-Jahre tritt er vermehrt als Dirigent in Erscheinung.

1989 in Wien geboren, erhielt Andreas Ottensamer zunächst Klavier- und Cellounterricht, bevor er als 14-Jähriger sein Klarinettenstudium bei Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien begann. 2009 unterbrach er für seine Aufnahme in die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker sein Bachelorstudium an der Harvard University. Nach ersten Erfahrungen im Gustav Mahler Jugendorchester und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin wurde er 2011 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Darüber hinaus trat er als Solist mit weltweit renommierten Klangkörpern und Dirigenten wie Mariss Jansons, Andris Nelsons und Yannick Nézet-Séguin auf. In Kammermusikprojekten arbeitete er unter anderem mit Yuja Wang, Sol Gabetta oder Gautier Capuçon zusammen.

2021 gewann er den Neeme-Järvi-Preis der Gstaad Festival Conducting Academy. Wichtige dirigentische Impulse erhielt er von Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann. In der Spielzeit 2025/26 verantwortete er an der Houston Grand Opera mit Humperdincks „Hänsel und Gretel“ seine erste Opernproduktion als Dirigent.

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