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Resonanzen

Véronique Gens (Sopran), Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi (Leitung)

Darüber, dass die französische Sopranistin Véronique Gens schon seit über dreißig Jahren zu den gefragtesten Barock-Interpretinnen zählt und fast genauso lange mit den wichtigsten Mozart-Partien brilliert, vergisst man zuweilen, dass die vielfach ausgezeichnete Sängerin auch noch in anderen Bereichen hervorragend aufgestellt ist. Die Werke von Hector Berlioz zum Beispiel, etwa dessen Kantate „La Mort de Cléopâtre“, zählen zu ihrem festen Repertoire. Der 26-jährige Komponist schildert hier die letzten Minuten im Leben der ägyptischen Königin, bevor sie sich die giftige Schlange an die Brust legt und stirbt. Berlioz’ kühne, mit schroffen Harmonien durchsetzte Charakterzeichnung, mit der er sich für den Prix de Rome bewarb, stieß bei den Juroren der Pariser Académie des Beaux-Arts auf Unverständnis. Das Ensemble Resonanz rahmt die Kantate mit zwei Werken, die  ebenfalls Regeln brachen und musikalisches Neuland erschlossen: einer Sonate des Barockkomponisten Locatelli, die nicht mit die Dramatik unterstreichenden Effekten geizt, und Brahms’ letzte Sinfonie, die mit ihrer radikalen Kompositionsweise Türen in die Zukunft aufstieß. (SI)

Interpreten

Véronique Gens (Sopran)
Ensemble Resonanz
Riccardo Minasi (Leitung)

Programm

Berlioz: La Mort de Cléopâtre
Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Locatelli: Sinfonia composta per l’esequie della sua donna che si celbrarono in Roma f-Moll

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