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475 Jahre Sächsische Staatskapelle Dresden

Ritt durch die Geschichte

In dieser Saison feiert die Sächsische Staatskapelle Dresden ihr 475-jähriges Jubiläum mit einem geschichtsträchtigen Konzert.

vonRoland H. Dippel,

Im Sonderkonzert zu ihrer 475-Jahre-Feier bildet die Sächsische Staatskapelle 94 Jahre ihrer glanzvollen Geschichte ab. Carl Maria von Webers „Jubel-Ouvertüre“ aus dem Jahr 1818 mit der Melodie, welche heute die großbritannische Nationalhymne ist, hatte Giuseppe Sinopoli bereits zum 450. Jubiläum dirigiert. Mit seiner Urfassung der romantischen Oper „Tannhäuser“ war Richard Wagner 1845 unzufrieden und arbeitete sie um. Auch durch Richard Strauss, dessen Tondichtung „Also sprach Zarathustra“ 1896 allerdings in Frankfurt am Main zur Uraufführung gelangte, gab es viel Gesprächsstoff über Skandale und Erfolge wie „Salome“, „Elektra“ und „Rosenkavalier“, der 1911 ebenfalls in Dresden uraufgeführt wurde. Hinter dem Stolz seines Publikums auf dieses Ausnahmeorchester ereigneten sich immer wieder Querelen und Empfindsamkeiten auf Höhe des jeweiligen Zeitgeistes. Im Lauf der Spielzeit zeigt die Staatskapelle unter dem 2024 scheidenden Chefdirigenten Christian Thielemann und seinem Nachfolger Daniele Gatti große Werke ihres Kernrepertoires sowie der Moderne von Hindemith bis Schostakowitsch.

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