Mit Kunstklang Feuchtwangen kuratiert Christiane Karg seit 2014 in ihrer Geburtsstadt eine thematisch vielgestaltige Konzertreihe. Regelmäßig lädt sie internationale Stars der Klassikszene ein und bringt ambitionierte Programme zur Aufführung, zuletzt etwa Antonín Dvořák „Stabat mater“ für Soli, Chor und Klavier. Auch moderiert sie Gesprächskonzerte, so etwa jüngst mit dem männlichen Sopran Maayan Licht und den Regisseuren Brigitte Fassbaender und Axel Ranisch über historische Aufführungspraxis in der Oper. In der Sommerausgabe widmet sich Christiane Karg nun einem leidenschaftlichen Phänomen, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts Europa eroberte: dem Tango Argentino. In seinen Werken hat ihn vor allem Astor Piazzolla auf einzigartige Weise verarbeitet. Gemeinsam mit Pianistin Ulrike Payer und weiteren musikalischen Weggefährten wirft Karg einen persönlichen Blick auf Piazzollas Musik. Christian Gerber, wie Piazzolla selbst Bandoneon-Spieler, arrangiert dafür zahlreiche Werke neu – ein pulsierender Höhepunkt im Feuchtwanger Kreuzgang.
Christiane Karg erforscht den Tango Argentino
Von Buenos Aires nach Mittelfranken
Mit Temperament und Tiefgang entführt Christiane Karg das Publikum von Kunstklang Feuchtwangen in die Welt des Tango Argentino.
© Gisela Schenker
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