„Nicht sich in der Musik suchen, sondern Musik in sich“, so lautet das simple, aber wirkungsstarke Credo von Elisabeth Leonskaja. Die russische Künstlerin, die seit fast fünfzig Jahren in Wien lebt, zählt mit der Wärme und Wahrhaftigkeit ihres Spiels zweifelsohne zu den führenden Pianistinnen der Gegenwart. Im kommenden November feiert die „Grande Dame des Klavierspiels“ ihren achtzigsten Geburtstag. Mit entsprechender Altersreife und einem endlosen Reservoir an Ausdrucksmöglichkeiten nimmt sich Leonskaja in ihrem Recital in der Kölner Philharmonie Ludwig van Beethovens letzten drei Klaviersonaten an. Zeitlose Dokumente der europäischen Kulturgeschichte, die immer wieder auch andere Künstler anregten – man denke exemplarisch an Thomas Manns „Doktor Faustus“, dessen Protagonist Adrian Leverkühn detailreich über die Sonate op. 111 philosophiert –, und die bis heute Zuhörer und Interpreten in den Bann ziehen. Ohne Pause bezwingt Leonskaja damit drei pianistische Gipfel auf einmal.
Elisabeth Leonskaja spielt Beethoven in der Kölner Philharmonie
Hommage an Beethoven
Die in Wien lebende russische Pianistin Elisabeth Leonskaja erklimmt in ihrem Recital drei Gipfel der Beethovenschen Klavierkunst.
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Geboren 1945 in Tiflis, gab Elisabeth Leonskaja im Alter von elf Jahren erste Klavierkonzerte in ihrer Heimatstadt. Ab 1964 folgte ein Klavierstudium am Moskauer Konservatorium bei Jacob Milstein, begleitet von ersten Erfolgen bei internationalen Wettbewerben in Bukarest, Brüssel und Paris. Zu ihren…
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Termine
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Aivis Greters
Walker: Lyric for Strings, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, R. Strauss: Eine Alpensinfonie
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Cameratra Salzburg, Maxim Emelyanychev
Mendelssohn: Konzert-Ouvertüre op. 26 „Die Hebriden oder Die Fingalshöhle“, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 & Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Cameratra Salzburg, Maxim Emelyanychev
Mendelssohn: Konzert-Ouvertüre op. 26 „Die Hebriden oder Die Fingalshöhle“, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 & Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Cameratra Salzburg, Maxim Emelyanychev
Mendelssohn: Ouvertüre „Die Hebriden / Fingalshöhle“ op. 26, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 & Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Cameratra Salzburg, Maxim Emelyanychev
Mendelssohn: Ouvertüre „Die Hebriden / Fingalshöhle“ op. 26, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 & Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Mihály Berecz, Signum Quartett
Schostakowitsch: Concertino für zwei Klaviere op. 94, Klaviersonate Nr. 2 h-Moll op. 61 & Klavierquintett g-Moll op. 57
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Termintipp
Do., 23. April 2026 19:30 Uhr
Landgasthof, RiehenKonzert
Elisabeth Leonskaja, Musikkollegium Winterthur, Bogdan Božović
Schubert: Gasteiner Sonate D 850 & Klavierquintett A-Dur D 667 „Forellenquintett“
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Konzert
Elisabeth Leonskaja, Musikkollegium Winterthur, Bogdan Božović
Schubert: Gasteiner Sonate D 850 & Klavierquintett A-Dur D 667 „Forellenquintett“
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Die Pianistin Elisabeth Leonskaja über Beethoven auf Russisch, die Gefährlichkeit Wiens und musikalische Unternehmungslust
Rezensionen
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Rezension Elisabeth Leonskaja – Schumann: Klaviersonaten
Dumpf
Mit gewohnt rundem Klang, aber auch ohne Risikobereitschaft präsentiert Elisabeth Leonskaja gewichtige Werke von Robert Schumann.
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Rezension Elisabeth Leonskaja – Mozart: Sämtliche Klaviersonaten
Volle Integrität
Bei allen 18 Klaviersonaten zeigt Elisabeth Leonskaja einen soliden, in sich schlüssigen Mozart – jedoch fehlt es hie und da an Überraschungen.
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