Die Bamberger Symphoniker gestalten unter der Leitung von Pablo Heras-Casado im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth ein Programm rund um Mozart: Neben den Ouvertüren zu seiner Erfolgsoper „Don Giovanni“ und zur Studie über Macht und Vergebung „La clemenza di Tito“ erklingt Ludwig van Beethovens zehn Jahre später entstandene zweite Sinfonie in D-Dur, die, obwohl schon den revolutionären Geist Napoleons atmend, doch der eleganten Wiener Klassik verbunden ist und mit ihrer ungebrochenen Spielfreude und musikalischem Humor schon zeitgenössische Kritiker zur Wahrsagerei verleitete: Sie „werde bleiben und mit immer neuem Vergnügen gehört werden, wenn tausend jetzt gefeierte Modesachen längst zu Grabe getragen sind“. Er sollte recht behalten. Der französische Cellist Gautier Capuçon interpretiert zudem Tschaikowskys Rokoko-Variationen, die ihrerseits als eine Hommage des russischen Romantikers an sein Vorbild Mozart gelten.
Pablo Heras-Casado und Bamberger Symphoniker feiern Mozart
Fixstern Mozart
Die Bamberger Symphoniker und Pablo Heras-Casado laden bei ihrem Gastspiel in Bayreuth zur Mozart-Hommage.
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Der spanische Dirigent Pablo Heras-Casado wurde 1977 in Granada geboren. Sein Stil beruht darauf, dass er die Werk so unmittelbar erlebbar machen möchte, als sei die Arbeit des Komponisten an der Partitur gerade erst abgeschlossen worden. Unter diesen Vorzeichen ist beispielsweise die…
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Als die Bamberger Symphoniker im Jahr 1946 gegründet wurden, profitierte der neue Klangkörper inmitten der Nachkriegswirren indirekt von den europaweiten Flüchtlingsströmen. Mit denen kamen nämlich zahlreiche Berufsmusiker nach Bamberg, die zuvor in Orchestern in den ehemaligen Ostgebieten tätig waren. So wurde das…
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Gautier Capuçon zählt zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Cellisten unserer Zeit und sticht besonders durch seinen kraftvollen und voluminösen Ton hervor. 1981 wurde er im französischen Chambéry geboren und begann bereits mit fünf Jahren Cello zu spielen. Später studierte am Conservatoire…
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Termine
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Musiktheater
Mozart: La clemenza di Tito
Katleho Mokhoabane (Tito), Hanna-Elisabeth Müller (Vitellia), Florina Ilie (Servilia), Emily D’Angelo (Sesto), Alma Neuhaus (Annio), Matheus França (Publio), Pablo Heras-Casado (Leitung), Jan Lauwers (Regie)
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Musiktheater
Ligeti: Le Grand Macabre
Georg Nigl (Nekrotzar), Sarah Aristidou (Chef der Gepopo & Venus), Xavier Sabata (Fürst Go-Go), Maria Nazarova (Amanda), Isabel Signoret (Amando), Wolfgang Bankl (Astradamors), Marina Prudenskaya (Mescalina), Gerhard Siegel (Piet vom Fass), Pablo Heras-Casado (Leitung), Jan Lauwers (Regie)
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Konzert
Julia Hagen, Bamberger Symphoniker, Jakub Hrůša
Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104, Kaprálová: Suita Rustica op. 19, Martinů: Sinfonie Nr. 2
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Konzert
Gautier Capuçon, Nikolai Lugansky
Debussy: Cellosonate d-Moll, Brahms: Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38, Rachmaninow: Cellosonate g-Moll op. 19
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Konzert
Dvořák: Stabat Mater op. 58
Kateřina Kněžíková (Sopran), Jarmila Vantuchová (Alt), Daniel Matoušek (Tenor), Jan Hnyk (Bass), Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Bamberger Symphoniker, Jakub Hrůša (Leitung)
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Konzert
Gautier Capuçon, Nikolai Lugansky
Debussy: Cellosonate d-Moll, Brahms: Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38, Rachmaninow: Cellosonate g-Moll op. 19
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Musiktheater
Mozart: La clemenza di Tito
Katleho Mokhoabane (Tito), Hanna-Elisabeth Müller (Vitellia), Florina Ilie (Servilia), Emily D’Angelo (Sesto), Alma Neuhaus (Annio), Matheus França (Publio), Pablo Heras-Casado (Leitung), Jan Lauwers (Regie)
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Konzert
Nikolaj Lugansky, Gautier Capuçon
Debussy: Cellosonate d-Moll, Brahms: Cellosonate e-Moll op. 38, Rachmaninow: Cellosonate g-Moll op. 19
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